Meinung

Der große Raubzug

Das Dritte Reich war – das wollen bis heute viele weder hören noch wahrhaben – eine Mitmach-Diktatur. Okay, es gab Ausnahmen. Menschen, die sich verweigerten, Verfolgten halfen oder das Regime, wenn auch selten offen, infrage stellten. Doch ein Volk von Widerstandskämpfern waren die Deutschen beileibe nicht. Und wenn es ums Geld ging, ließen sie fast alle Hemmungen fallen. Vor allem, als es das staatlich sanktionierte Angebot gab, sich auf Kosten der Juden zu bereichern. Die »Arisierung« machte aus Menschen rücksichtslose Profiteure. Erzwungene Wohnungsauflösung? Her mit dem Mobiliar! Erpresste Geschäftsaufgabe? Übernahme zum Schnäppchenpreis! Ein großer Raubzug, der einen organisatorischen Überbau hatte. Denn das Reichsfinanzministerium spielte bei der Ausplünderung der Juden eine zentrale Rolle. Mehr noch. Die Verwaltung betrieb die fiskalische Vernichtung der »Nichtarier«. Zu diesem Zwischenergebnis kommt jetzt eine Historikerkommission, die 2009 vom damaligen Finanzminister Peer Steinbrück eingesetzt wurde. Die feinen Herren des Auswärtigen Amtes sind also keinesfalls die Einzigen gewesen, die das Funktionieren des NS-Regimes gewährleisteten. Viele andere Behörden waren mit von der Partie. Höchste Zeit, dass sie sich ihrer Mitmach-Vergangenheit stellen.

Das eingeschaltete Blaulicht ist auf dem Dach von einem Einsatzfahrzeug der Polizei am 28.02.2026 bei einem Polizeieinsatz zu sehen.

Deutschland

Berlin-Kreuzberg: Aushänge gegen Judenhass - Jugendliche greifen Geschäftsinhaber an

Der Staatsschutz ermittelt

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Eklat in Halle

AfD-Mann Tillschneider will an Anschlags-Gedenken teilnehmen

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Meinung

Nein, Frau Pillay hat den Friedensnobelpreis nicht verdient!

Die Südafrikanerin hat Israel vorverurteilt und Antisemitismus in den Reihen ihrer Kommission nicht ernstgenommen. Ihre Auszeichnung durch das Nobelpreiskomitee ist ein großer Fehler, meint der Direktor von UN Watch

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Sachsen-Anhalt

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 09.10.2026

Oslo

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 09.10.2026

Magdeburg

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Mit Tobias Rausch ist erstmals ein AfD-Politiker zum Präsidenten eines deutschen Landtags gewählt. Während noch über die Hintergründe seiner Wahl diskutiert wird, plant der 35-Jährige bereits außenpolitische Initiativen

 09.10.2026

Sondierungen

Lauterbach gegen Rot-Grün-Rot in Berlin

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 09.10.2026

Washington D.C.

Trump: Bis zu den Midterms keine Angriffe auf Iran

Am 3. November wird in den USA gewählt. Medien berichteten über mögliche neue Angriffe gegen den Iran noch vor dem Urnengang. Dem widerspricht der Präsident nun

 09.10.2026

Berlin

Zentralrat der Juden kritisiert Antisemitismus-Papier von Linken, Grünen und SPD

Die mutmaßliche neue Regierung will mit Gremien gegen antisemitische Ausfälle von Abgeordneten der Koalition vorgehen. Den Zentralrat der Juden, die Deutsch-Israelische Gesellschaft und die WerteInitiative überzeugt das nicht

 09.10.2026 Aktualisiert