Berlin

Bundespräsident und Bundesregierung bestürzt über Unglück in Israel

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier Foto: dpa

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und die Bundesregierung haben Israel nach der tödlichen Massenpanik in Israel ihr Beileid ausgesprochen. »Diese Katastrophe, die vielen Menschen das Leben gekostet hat, macht uns fassungslos. Es ist eine Tragödie, die uns zutiefst erschüttert«, schrieb Steinmeier am Freitag an den israelischen Präsidenten Reuven Rivlin. Das Fest, »dem so viele mit großer Freude entgegengesehen hatten, hinterlässt nun nichts als Schmerz und Trauer«.

Tausende Menschen hatten auf dem Meron-Berg im Norden des Landes den Feiertag Lag Baomer begangen, als das Unglück geschah. »Mit mir sind heute viele Deutsche in Gedanken bei den Opfern und ihren Angehörigen. Ihnen gilt unser ganzes Mitgefühl. Den Verletzten wünsche ich eine rasche Genesung«, zitierte das Bundespräsidialamt aus dem Kondolenzschreiben weiter.

Die gesamte Bundesregierung spreche dem israelischen Volk ihr tief empfundenes Beileid aus, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert in Berlin. »Es ist von mehr als 40 Menschen die Rede, die im Gedränge und in der Massenpanik ihr Leben verloren haben, und von vielen Verletzten mehr«, sagte Seibert.

»Wir teilen die Trauer der Familien um diese Menschen. Sie waren als Pilger zu einem religiösen Fest der Freude aufgebrochen und haben nun so den Tod gefunden. Unsere Gedanken gehen auch zu den zahlreichen Verletzten in der Hoffnung, dass sie wieder gesund werden können.«

Mindestens 44 Menschen sind nach offiziellen Angaben bei der Massenpanik ums Leben gekommen. Rund 150 weitere wurden nach Angaben der Rettungskräfte im Wallfahrtsort Meron verletzt, zahlreiche von ihnen schwer. Es handelt sich um eine der schlimmsten Katastrophen der israelischen Geschichte. dpa

Iran

Mullah-Regime richtet zwei Demonstranten hin

Die Männer hatten Anfang des Jahres an den blutig niedergeschlagenen Protesten teilgenommen

 03.11.2026

Midterm-Wahlen

Wird US-Präsident Trump zur lahmen Ente?

Für Donald Trump wird es eine Schicksalswahl: Heute wählt Amerika einen neuen Kongress. Sollten die Demokraten gewinnen, könnte Trump nur noch per Dekret regieren

 03.11.2026

Iran-Krieg

US-Armee greift Insel Gheschm an

Vor den Kongress-Wahlen am Dienstag haben US-Kampfflugzeuge eine Stellung der Revolutionsgarden attackiert

 03.11.2026

Staatsangehörigkeit

170.000 Anträge von NS-Verfolgten und Nachfahren auf Einbürgerung

Immer mehr Menschen beantragen die deutsche Staatsbürgerschaft über die sogenannte Wiedergutmachungs-Einbürgerung - fast die Hälfte der Anträge kommen aus Israel

 03.11.2026

München

20 Jahre Ohel-Jakob-Synagoge: Merz, Aigner und Söder beim Festakt

Am 9. November 2006 wurde die Synagoge Ohel Jakob eröffnet - als Zeichen für die Rückkehr jüdischen Lebens ins Herz Münchens. Den 20. Jahrestag feiert die Kultusgemeinde mit einem Festakt. Erwartet werden prominente Gäste, etwa Bundeskanzler Merz

 02.11.2026

Berlin

SPD nominiert Michel Friedman für Bundesversammlung

Der Publizist darf damit über die Nachfolge von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier abstimmen

 02.11.2026

Frankfurt am Main

»Zeit ist’s!«

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sprach zur Eröffnung der Jüdischen Akademie in der Mainmetropole. Wir dokumentieren seine Rede

von Frank-Walter Steinmeier  02.11.2026

Berlin

Koalitionsverhandlungen für Rot-Grün-Rot beginnen

Sechs Wochen nach der Wahl starten Linke, Grüne und SPD in Berlin ihre Koalitionsverhandlungen. Viele Fragen sind noch offen – und Scheitern ist jederzeit möglich.

 02.11.2026

Jugendproteste

Prien: Bei Krawallen nach »Gen Z«-Protesten die Realität betrachten

Die Jugendministerin Prien spricht von »weitestgehend friedlichen Demonstrationen« am Samstag. Was danach geschah, nennt sie »Gewaltexzesse von linksradikalen Gruppen«. Es seien wohl auch Menschen »aus migrantischen Milieus« beteiligt gewesen

 02.11.2026