Berlin

Bundesregierung beruft Beratungskreis gegen Antisemitismus

Barbara Traub, Vorstandsvorsitzende der IKG Württemberg und Präsidiumsmitglied des Zentralrats der Juden Foto: Marco Limberg

Die Bundesregierung hat ein Beratungsgremium mit acht Mitgliedern zum Kampf gegen Antisemitismus berufen. Diese sollen den Beauftragten der Bundesregierung, Felix Klein, unterstützen. Einen entsprechenden Beschluss habe das Kabinett am Mittwoch gefasst, teilte das Bundesinnenministerium mit. Grundlage ist ein Bundestagsbeschluss von Januar 2018.

mitglieder Die Mitglieder üben ihre Aufgabe ehrenamtlich aus und sollen sich zwei bis drei Mal im Jahr treffen. Mit dabei sind unter anderen Marina Chernivsky von der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland, der Wissenschaftliche Direktor der Bildungsabteilung des Zentralrats der Juden, Doron Kiesel, Barbara Traub, Vorstandsvorsitzende der Israelitischen Kultusgemeinde Württemberg, der Antidiskriminierungsbeauftragte für die Berliner Schulen, Dervis Hizarci, und der Direktor der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, Volkhard Knigge.

»Die berufenen Mitglieder zeichnen sich durch langjähriges Engagement gegen Antisemitismus aus, bringen Kenntnisse im Bereich der Forschung, der Bildungs- und Gedenkstättenarbeit mit und engagieren sich seit Langem für jüdisches Leben in Deutschland«, erklärte Klein.  dpa/ja

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