Berlin

Bundesarchiv: 75.000 Anfragen zur NS-Zeit im Jahr 2023

Foto: picture alliance / Schoening

Acht Jahrzehnte nach Ende des Zweiten Weltkriegs fragen jährlich Zehntausende beim Bundesarchiv nach Akten zur NS-Zeit, um die eigene Familiengeschichte zu klären oder wissenschaftlich zu forschen. 2023 seien 75.000 Anfragen eingegangen, ähnlich viele wie in den Jahren davor, teilte das Archiv mit.

Aus Anlass des 80. Jahrestags der Befreiung des NS-Vernichtungslagers Auschwitz am 27. Januar zeigt das Archiv ausgewählte Dokumente in einem Themenschwerpunkt im Internet.

Lesen Sie auch

Darunter sind Lagerskizzen, geheime Anordnungen und Berichte der NS-Führung, Personalakten von Tätern sowie ein handgeschriebener Lebenslauf des NS-Arztes Josef Mengele, berüchtigt für seine menschenverachtenden Medizinexperimente an Häftlingen.

Unter dem Dach des Bundesarchivs finden sich unter anderem Unterlagen der Wehrmacht und die Mitgliederdatei der NSDAP. Akten lagern zum Beispiel in Berlin-Lichterfelde, Berlin-Tegel und Freiburg. dpa

Berlin

Petra Pau kritisiert Ferat Koçak nach Kontakt zum Remmo-Clan

»Ich kann nicht mehr an Naivität glauben«, sagt die frühere Bundestagsvizepräsidentin

 22.09.2026

Cem Özdemir (Bündnis 90/Die Grünen)

Berlin

Özdemir: Linke muss Antisemiten notfalls rauswerfen

Nach der Abgeordnetenhauswahl können die Grünen sowohl mit SPD und Linken als auch mit SPD und CDU koalieren. Der einzige grüne Chef einer Landesregierung hat einen klaren Rat für seine Parteifreunde

 22.09.2026

Frankfurt

Vorsitzender der jüdischen Gemeinden in Hessen legt Amt bei HR nieder

Der Streit über die Höhe der Entschädigung für enteignete jüdische Grundstücke in Frankfurt am Main zieht Kreise: Daniel Neumann legt sein Aufsichtsratsmandat bei einer HR-Tochter nieder

 22.09.2026

New York

Trump: Mamdani hat Potenzial zu großartigem Bürgermeister

Politisch liegen Welten zwischen New Yorks Bürgermeister und dem US-Präsident. Doch auch nach ihrem dritten Treffen äußern sich beide erstaunlich versöhnlich

 22.09.2026

Berlin

Sergey Lagodinsky: Linke muss Antisemiten ausschließen

Die Debatte um Judenhass in der Linkspartei ebbt nicht ab. Der Grünen-Europaabgeordnete fordert nun konkrete Konsequenzen von der Parteiführung

 22.09.2026

Berlin

Merz: Jüdisches Leben in Deutschland nicht mehr sicher

Vor allem seit dem Überfall der Hamas auf Israel und dem Beginn des Gaza-Krieges kommt es in Berlin immer wieder zu Attacken auf Juden. Der Bundeskanzler erteilt jeglichem Antisemitismus eine klare Absage

 22.09.2026

Berlin

Igor Levit kritisiert Merz: Weiter-so in hübscher Verpackung

Merz’ Art der Kommunikation des CDU-Politikers wirke »losgelöst«, so der Pianist

 22.09.2026

Kanada

Schüsse vor Synagoge: Polizist und mutmaßlicher Angreifer schwer verletzt

Der Vorfall ereignete sich am Sonntagabend, während sich rund 25 Menschen in der Sons of Jacob Synagogue zum Jom Kippur versammelt hatten

 22.09.2026

Berlin

Auschwitz Komitee: Linke soll zu »Fehlentwicklungen« stehen

Nach dem Wahlsieg der Linken: Die Präsidentin des Auschwitz-Komitees kritisiert die Haltung der Partei zum Antisemitismus. Sie müsse sich »von allen Antisemiten in ihren Reihen« trennen

 22.09.2026