Berlin

Bundesarchiv: 75.000 Anfragen zur NS-Zeit im Jahr 2023

Foto: picture alliance / Schoening

Acht Jahrzehnte nach Ende des Zweiten Weltkriegs fragen jährlich Zehntausende beim Bundesarchiv nach Akten zur NS-Zeit, um die eigene Familiengeschichte zu klären oder wissenschaftlich zu forschen. 2023 seien 75.000 Anfragen eingegangen, ähnlich viele wie in den Jahren davor, teilte das Archiv mit.

Aus Anlass des 80. Jahrestags der Befreiung des NS-Vernichtungslagers Auschwitz am 27. Januar zeigt das Archiv ausgewählte Dokumente in einem Themenschwerpunkt im Internet.

Lesen Sie auch

Darunter sind Lagerskizzen, geheime Anordnungen und Berichte der NS-Führung, Personalakten von Tätern sowie ein handgeschriebener Lebenslauf des NS-Arztes Josef Mengele, berüchtigt für seine menschenverachtenden Medizinexperimente an Häftlingen.

Unter dem Dach des Bundesarchivs finden sich unter anderem Unterlagen der Wehrmacht und die Mitgliederdatei der NSDAP. Akten lagern zum Beispiel in Berlin-Lichterfelde, Berlin-Tegel und Freiburg. dpa

Berlin

Hubig besorgt über Zulauf zu militanten Rechtsextremisten

In mehreren Bundesländern laufen Durchsuchungen gegen Rechtsextremisten. Was die Bundesjustizministerin dazu sagt

 06.05.2026

New York

USA unterstützen UN-Resolution zu möglichen Iran-Sanktionen

Dem Regime in Teheran werden in einem von den USA unterstützten Entwurf »wirksame Maßnahmen entsprechend der Schwere der Lage, einschließlich Sanktionen« angedroht

 06.05.2026

Washington D.C.

Trump stoppt Marineeinsatz in der Straße von Hormus

Der Präsident begründet dies mit angeblichen Fortschritten in Gesprächen mit Teheran über ein Abkommen. Außenminister Rubio hatte zuvor dagegen erklärt, das »Project Freedom« stelle nun den Schwerpunkt dar

 06.05.2026

Berlin/Tel Aviv

Israel: Liefern Deutschland Kerosin

Trotz hoher Kerosinpreise hieß es zuletzt, dass die Vorräte in Deutschland reichen. Experten warnen derweil vor Engpässen. Nun helfen die Israelis eigenen Angaben zufolge aus

 06.05.2026

Berlin/Düsseldorf

Durchsuchungen bei mutmaßlichen Neonazis

Die Polizei durchsucht Objekte in zwölf Bundesländern. Warum die neuen Rechtsextremen jetzt ins Visier geraten

 06.05.2026 Aktualisiert

Interview

Josef Schuster: »Juden und Muslime sind keine Erzfeinde«

Bald startet der Katholikentag in Würzburg. Mit dabei: der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster. Welche Tipps er für Gäste hat - und wie er auf Juden, Christen und Muslime in aufgeheizten Zeiten blickt

von Leticia Witte  06.05.2026

Nahost

Rubio: »Die Operation Gewaltiger Zorn ist abgeschlossen«

»Jetzt widmen wir uns dem Projekt Freiheit«, betont der amerikanische Außenminister

 05.05.2026

Krise

Merz schließt Minderheitsregierung und Neuwahl aus

Die schwarz-rote Regierung ist in den vergangenen Wochen im Streit versunken. Der Kanzler sieht trotzdem keine Alternative zur Zusammenarbeit mit der SPD

von Michael Fischer  05.05.2026

Bayern

14-Jähriger im Allgäu getötet - Details zu Verdächtigem werden bekannt

Ein vermisster Jugendlicher, eine Leiche und Polizeischüsse bei einer Fahndung - in Memmingen überschlagen sich die Ereignisse. Jetzt werden weitere Erkenntnisse bekannt

 05.05.2026