Iran-Krieg

Bericht: Iran nimmt US-Diplomaten in Nahost ins Visier

Der Persische Golf und die Straße von Hormus auf einer Satellitenaufnahme Foto: picture alliance / dpa

Der Iran soll laut einem US-Medienbericht amerikanische Diplomaten und Beamte im Nahen Osten verstärkt ins Visier genommen haben. Das berichtet das US-Portal »Axios« unter Berufung auf US-Geheimdienst-Einschätzungen. Darunter gebe es tödliche Anschlagspläne im fortgeschrittenen Stadium. »Axios« verweist auf ein Nachrichtendienst-Memo von Freitag, das an US-Außenminister Marco Rubio geschickt worden sei.

Dem Medienbericht zufolge sind die Geheimdiensterkenntnisse ein Grund dafür, dass das Außenministerium angesichts wachsender Befürchtungen vor einem umfassenderen regionalen Konflikt Personal an US-Botschaften im Nahen Osten reduziere. »Axios« beruft sich auf Angaben von US-Regierungsbeamten.

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Am Freitag ordnete das US-Außenministerium dem Bericht zufolge eine Reduzierung von US-Personal in den Botschaften in den Vereinigten Arabischen Emiraten, im Libanon, in Katar und in Jordanien an. Auch der US-TV-Sender CNN berichtete, dass die USA sich darum bemühten, einige Diplomaten und Familienangehörige kurzfristig aus Dienststellen in diesen Ländern abzuziehen. Das Ministerium bestätigte auf dpa-Anfrage vorübergehende Änderungen der Personalstärke in diesen Ländern. dpa

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