Berlin

Ausschreitungen bei »pro-palästinensischer« Kundgebung

Nach einer »pro-palästinensischen« Kundgebung am Checkpoint Charlie ermittelt die Polizei. Foto: picture alliance/dpa

Nach einer »pro-palästinensischen« Demonstration in Berlin am Silvestertag ermittelt die Polizei gegen Beteiligte wegen Körperverletzung, verfassungswidriger Kennzeichen und weiterer Straftaten. Im Verlauf der Versammlung von rund 300 Personen sei es zu verschiedenen Vorfällen gekommen, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Unter anderem seien verbotene und polizeifeindliche Sprechchöre gerufen und verbotene Symbole gezeigt worden.

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Teilnehmende der Versammlung hätten zudem eine Rollstuhlfahrerin bedrängt und deren mitgeführte Israel-Flagge geraubt, hieß es weiter. Die Frau habe von Polizeikräften aus dem Bereich begleitet werden müssen.
Eine Versammlungsteilnehmerin habe zudem versucht, eine USA-Flagge am Checkpoint Charlie abzureißen. Außerdem sei es zu einer wechselseitigen Körperverletzung zwischen einem Pressevertreter und einem Versammlungsteilnehmer gekommen.

Im Zusammenhang mit der Veranstaltung habe es 13 freiheitsentziehende und freiheitsbeschränkende Maßnahmen gegeben, so die Polizei. Insgesamt seien 14 Strafanzeigen gefertigt worden, darunter drei wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, drei wegen Körperverletzung, jeweils zwei wegen Widerstands gegen und tätlichen Angriffs auf Vollzugsbeamte, zwei wegen Beleidigung, und je eine wegen Raubes und Sachbeschädigung. An einer Gegenversammlung hätten sich sechs Menschen beteiligt. epd/ja

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