Berlin

Ausschreitungen bei »pro-palästinensischer« Kundgebung

Nach einer »pro-palästinensischen« Kundgebung am Checkpoint Charlie ermittelt die Polizei. Foto: picture alliance/dpa

Nach einer »pro-palästinensischen« Demonstration in Berlin am Silvestertag ermittelt die Polizei gegen Beteiligte wegen Körperverletzung, verfassungswidriger Kennzeichen und weiterer Straftaten. Im Verlauf der Versammlung von rund 300 Personen sei es zu verschiedenen Vorfällen gekommen, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Unter anderem seien verbotene und polizeifeindliche Sprechchöre gerufen und verbotene Symbole gezeigt worden.

Lesen Sie auch

Teilnehmende der Versammlung hätten zudem eine Rollstuhlfahrerin bedrängt und deren mitgeführte Israel-Flagge geraubt, hieß es weiter. Die Frau habe von Polizeikräften aus dem Bereich begleitet werden müssen.
Eine Versammlungsteilnehmerin habe zudem versucht, eine USA-Flagge am Checkpoint Charlie abzureißen. Außerdem sei es zu einer wechselseitigen Körperverletzung zwischen einem Pressevertreter und einem Versammlungsteilnehmer gekommen.

Im Zusammenhang mit der Veranstaltung habe es 13 freiheitsentziehende und freiheitsbeschränkende Maßnahmen gegeben, so die Polizei. Insgesamt seien 14 Strafanzeigen gefertigt worden, darunter drei wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, drei wegen Körperverletzung, jeweils zwei wegen Widerstands gegen und tätlichen Angriffs auf Vollzugsbeamte, zwei wegen Beleidigung, und je eine wegen Raubes und Sachbeschädigung. An einer Gegenversammlung hätten sich sechs Menschen beteiligt. epd/ja

Suhl

Simson: Nachfahren der Gründerfamilie wehren sich gegen AfD

Die Schwalbe oder die S51 aus DDR-Produktion sind Liebhaberstücke - und inzwischen ein Politikum, das nicht nur Björn Höcke zu nutzen weiß. Nun kommt deutlicher Widerspruch

 17.02.2026

Brüssel

Streit um Beschneider: US-Botschafter nennt Belgien »antisemitisch«

In mehreren X-Posts griff Bill White die belgische Regierung scharf an, die wiederum sich die Einmischung verbat. Hintergrund ist ein Strafverfahren gegen drei Mohels in Antwerpen

von Michael Thaidigsmann  17.02.2026

Nahost

Iran feuert Raketen auf Straße von Hormus ab

Teile der strategisch wichtigen Meerenge wurden laut iranischen Staatsmedien »aus Sicherheitsgründen« zeitweise gesperrt

 17.02.2026

Tel Aviv

Lindsey Graham fordert konsequente Unterstützung für Iran-Proteste

Der republikanische Senator spricht sich außerdem für ein konsequentes Vorgehen in Gaza aus: »Ich glaube nicht, dass die Hamas jemals abrüsten wird, solange man sie nicht dazu zwingt.«

 17.02.2026

Verfassungsschutz

AfD Niedersachsen als »extremistische Bestrebung« eingestuft

Niedersachsens Innenminister bezeichnet die Partei als »Bedrohung«

 17.02.2026 Aktualisiert

München

Antisemitismus: Israelische Konsulin erhebt Vorwürfe gegen Kammerspiele

Nach einer Podiumsdiskussion über den Krieg in Gaza und angebliche Kriegsverbrechen wirft Generalkonsulin Talya Lador-Fresher dem Theater vor, antisemitische und antiisraelische Positionen zu fördern

 17.02.2026

New York

Mitarbeiter der Stadt rief zu Mord an Israelis auf

»Ein einziger Israeli, der auf der Welt übrig bleibt, wäre schon einer zu viel!«, soll ein Mitarbeiter der Gesundheitsbehörde erst im letzten Jahr geschrieben haben

 17.02.2026

Nahost

Huckabee: USA und Israel in Iran-Frage eng abgestimmt

»Iran ist nicht Israels Problem, Iran ist ein Problem der ganzen Welt«, sagt der amerikanische Botschafter in Jerusalem

 17.02.2026

Adam Edelman (rechts) und Menachem Chen fuhren im Zweierbob-Wettkampf am Montag, dem 16. Februar 2026, bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Cortina d'Ampezzo für Israel.

Olympische Winterspiele

Schweizer Kommentator spricht über Gaza statt über Israels Zweierbob

Während der Abfahrt des israelischen Zweierbob-Teams in Mailand-Cortina scheut sich ein Westschweizer Sportkommentator nicht, den israelischen Sportler Adam Edelman als Zionisten zu bezeichnen

von Nicole Dreyfus  17.02.2026