Antisemitismus

Attentat auf jüdisches Restaurant verhindert

Blick auf Athen (Symbolfoto) Foto: Flash 90

Griechische Sicherheitskräfte haben am Dienstagmorgen nach eigenen Angaben zwei Männer festgenommen, die in der Hauptstadt Athen terroristische Anschläge geplant haben sollen. Medienberichten zufolge handelt es sich um zwei Pakistaner. Die Männer hätten kurz vor der Ausführung eines Attentats auf ein jüdisches Restaurant im Athener Stadtzentrum gestanden. Die Einrichtung soll auch als Synagoge genutzt worden sein.

Die beiden Männer seien der Staatsanwaltschaft vorgeführt worden, teilte die Polizei mit. Sie hätten Terroranschläge geplant, die Menschenleben fordern und den Beziehungen mit anderen Staaten hätten schaden sollen. Die Staatsanwaltschaft habe bereits Anklage wegen Bildung einer terroristischen Vereinigung erhoben.

Dem Staatssender ERT zufolge handelt es sich bei den Festgenommenen um Männer im Alter von 27 und 29 Jahren. Die Polizei sei auf der Suche nach weiteren Komplizen. Medien berichteten unter Berufung auf Polizeikreise, die Drahtzieher der Terrorgruppe befänden sich im Ausland. Den beiden Pakistanern, die in Griechenland lebten, seien vom »Mastermind« des Anschlags 15.000 Euro für jedes Opfer versprochen worden. dpa

Berlin

Özdemir: »An die Linke muss derselbe Maßstab angelegt werden wie an die AfD«

Baden-Württembergs Ministerpräsident Cem Özdemir (Bündnis90/Die Grünen) hat seine Partei vor einer Regierungskoalition in Berlin mit der Linkspartei gewarnt. Als Grund nannte er antisemitische Tendenzen

 24.09.2026

Debatte

Hamburgs zweite Bürgermeisterin warnt vor Linken in Berlin

Katharina Fegebank (Grüne): »Eine Regierung, die abhängig ist von Antisemiten und Terrorunterstützern darf es in Deutschland niemals geben«

 24.09.2026

Berlin

»Diese Flut an Anschuldigungen zielt darauf ab, andere Meinungen zu unterdrücken und das internationale Völkerrecht auszuhöhlen«

Jüdische Aktivisten kritisieren den Umgang mit der von zahlreichen Antisemitismusvorfällen geprägten Linkspartei

 24.09.2026

Gedenkstunde

In Auschwitz geboren: Holocaust-Überlebende spricht im Bundestag

Angela Orosz-Richt wurde 1944 im NS-Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau geboren. Im Januar wird sie in der Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus im Deutschen Bundestag sprechen

 24.09.2026

München

Haft für mehrfach vorbestraften Holocaustleugner

Selbst im Gerichtssaal tätigte der Verurteilte weitere strafrechtlich relevante Äußerungen

 24.09.2026

Gespräch

Antisemitismusbeauftragter: Linke muss sich von Antisemiten trennen

Brandenburgs Antisemitismusbeauftragter Andreas Büttner fordert von der Linken einen entschlosseneren Umgang mit Antisemitismus. Im Interview spricht der frühere Linken-Politiker darüber, was die Partei ändern müsse

 24.09.2026

Berlin-Wahl und ihre Folgen

Katherina Reiche: Linke-Regierung in Berlin gefährlich für Standort

Enteignungen und Judenhass seien für den Investitionsstandort Deutschland gefährlich, sagt die Bundeswirtschaftsministerin

 24.09.2026

Berlin

CDU bringt Verfassungsschutz-Prüfung der Linken ins Spiel

Der innenpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Alexander Throm, begründete seinen Vorstoß mit Verbindungen einzelner Linken-Politiker zur organisierten Kriminalität sowie mit Antisemitismus

 24.09.2026

Bern

Verantwortung lässt sich nicht neutralisieren

Die Schweiz debattiert anlässlich einer Volksabstimmung über ihre Neutralität. Ein Kommentar von JA-Schweiz-Korrespondentin Nicole Dreyfus

von Nicole Dreyfus  24.09.2026