Antisemitismus

Attentat auf jüdisches Restaurant verhindert

Blick auf Athen (Symbolfoto) Foto: Flash 90

Griechische Sicherheitskräfte haben am Dienstagmorgen nach eigenen Angaben zwei Männer festgenommen, die in der Hauptstadt Athen terroristische Anschläge geplant haben sollen. Medienberichten zufolge handelt es sich um zwei Pakistaner. Die Männer hätten kurz vor der Ausführung eines Attentats auf ein jüdisches Restaurant im Athener Stadtzentrum gestanden. Die Einrichtung soll auch als Synagoge genutzt worden sein.

Die beiden Männer seien der Staatsanwaltschaft vorgeführt worden, teilte die Polizei mit. Sie hätten Terroranschläge geplant, die Menschenleben fordern und den Beziehungen mit anderen Staaten hätten schaden sollen. Die Staatsanwaltschaft habe bereits Anklage wegen Bildung einer terroristischen Vereinigung erhoben.

Dem Staatssender ERT zufolge handelt es sich bei den Festgenommenen um Männer im Alter von 27 und 29 Jahren. Die Polizei sei auf der Suche nach weiteren Komplizen. Medien berichteten unter Berufung auf Polizeikreise, die Drahtzieher der Terrorgruppe befänden sich im Ausland. Den beiden Pakistanern, die in Griechenland lebten, seien vom »Mastermind« des Anschlags 15.000 Euro für jedes Opfer versprochen worden. dpa

Regierungsbildung in Berlin

Banaszak: Emdes Fraktions-Aus war Grundlage für Sondierungen

Nach einer neuen Erklärung der Linken-Fraktion stoppten SPD und Grüne die laufenden Gespräche. Die Grünen-Landesvorsitzende Stahr fordert: Linke muss sich erklären

 14.10.2026

Regierungsbildung in Berlin

Schwerdtner bedauert Gesprächspause in Berlin

Die Gespräche über eine rot-grün-rote Regierung in Berlin liegen auf Eis. Linken-Bundeschefin Ines Schwerdtner hält die Erklärung ihrer Fraktion zu Antisemitismus dennoch für ausreichend

 14.10.2026

Berlin

Julia Klöckner: AfD-Verbotsverfahren nicht »aus dem Bauch heraus starten«

Die CDU-Bundestagspräsidentin warnt davor, die Rechtsaußen-Partei zum »Märtyrer« zu machen

 14.10.2026

Unterbrochene Sondierungen

Berliner CDU an Grüne und SPD: »Hand ist ausgestreckt«

Die Regierungsbildung zwischen Linken, Grünen und SPD in Berlin stockt. Nach der überraschenden Unterbrechung der Sondierungen meldet sich ein Wahlverlierer zu Wort

 14.10.2026

Ernennung

Zentralrat und Grüne loben neue Antisemitismusbeauftragte

Katharina von Schnurbein soll neue Antisemitismusbeauftragte des Bundes werden. Der Zentralrat der Juden reagiert sehr positiv

von Christoph Arens  14.10.2026

Berlin

Streit um Antisemitismus: SPD und Grüne unterbrechen Sondierungsgespräche

Die Linke will eine rot-grün-rote Koalition in der Hauptstadt schmieden. Doch Grüne und SPD setzen erstmal ein Stoppschild. Auslöser ist der Umgang der Linken mit dem Thema Antisemitismus

 13.10.2026

Kontinuität

Bundesratsinitiative für EU-Forschungskooperation mit Israel

Drei Bundesländer wollen die weitere Beteiligung Israels am EU-Forschungsrahmenprogramm sicherstellen. Dazu wird jetzt eine Bundesratsinitiative auf den Weg gebracht

 13.10.2026

Kommentar

Der geplatzte Testballon von Halle

Die AfD wird weiterhin versuchen, sich als ganz normale Partei zu inszenieren, wenn es um jüdisches Leben geht. Ein Angriffsziel bleibt es trotzdem. Deswegen müssen wir achtsamer werden, wenn die Angriffe subtiler werden

von Igor Matviyets  13.10.2026

Sachsen-Anhalt

CDU-Fraktion will bei Ministerpräsidenten-Wahl den Saal verlassen

Kamen Stimmen für die Wahl des AfD-Landtagspräsidenten aus den Reihen der CDU? Für die nächste wichtige Wahl im Dezember will die Fraktion vorbauen und nimmt einen ungewöhnlichen Weg

 13.10.2026