Antisemitismus

Attentat auf jüdisches Restaurant verhindert

Blick auf Athen (Symbolfoto) Foto: Flash 90

Griechische Sicherheitskräfte haben am Dienstagmorgen nach eigenen Angaben zwei Männer festgenommen, die in der Hauptstadt Athen terroristische Anschläge geplant haben sollen. Medienberichten zufolge handelt es sich um zwei Pakistaner. Die Männer hätten kurz vor der Ausführung eines Attentats auf ein jüdisches Restaurant im Athener Stadtzentrum gestanden. Die Einrichtung soll auch als Synagoge genutzt worden sein.

Die beiden Männer seien der Staatsanwaltschaft vorgeführt worden, teilte die Polizei mit. Sie hätten Terroranschläge geplant, die Menschenleben fordern und den Beziehungen mit anderen Staaten hätten schaden sollen. Die Staatsanwaltschaft habe bereits Anklage wegen Bildung einer terroristischen Vereinigung erhoben.

Dem Staatssender ERT zufolge handelt es sich bei den Festgenommenen um Männer im Alter von 27 und 29 Jahren. Die Polizei sei auf der Suche nach weiteren Komplizen. Medien berichteten unter Berufung auf Polizeikreise, die Drahtzieher der Terrorgruppe befänden sich im Ausland. Den beiden Pakistanern, die in Griechenland lebten, seien vom »Mastermind« des Anschlags 15.000 Euro für jedes Opfer versprochen worden. dpa

Israel

Warnung vor Hamas-Überfall ignoriert? Netanjahu dementiert

Emiratischer Präsident soll Netanjahu angerufen haben. Netanjahu reagierte angeblich gelassen. Emirate wollen sich nicht zu Berichten äußern

 08.09.2026

Deutschland

»Anklage wegen Volksverhetzung«: Landgericht Mannheim eröffnet Strafverfahren gegen Xavier Naidoo

Die Staatsanwaltschaft Mannheim erhob zweimal Anklage gegen den Sänger wegen Volksverhetzung. Eine davon lässt das Landgericht Mannheim nun zu

 08.09.2026

Kommentar

Ein Weckruf

Der AfD-Erfolg liegt vor allem im Scheitern jener Parteien, die die Bundesrepublik seit Jahrzehnten prägen. Verloren gegangenes Vertrauen muss nun schnellst möglich wieder zurückgewonnen werden

von Josef Schuster  08.09.2026

"Two serious people sit on outdoor metal stairs in casual, tactical clothing, appearing tired or contemplative, with sunlight casting shadows behind them against a plain wall in a rugged environment."

Netflix

Wenn Fiktion auf Realität trifft

Die israelische Erfolgsserie »Fauda« meldet sich mit einer eindrucksvollen neuen Staffel zurück

von Sarah Cohen-Fantl  08.09.2026

Meinung

Ein Sonntag genügt!

Was gehen uns in der Schweiz die Wahlen in Sachsen-Anhalt an? Auf den ersten Blick nicht viel. Auf den zweiten wird klar: Das Problem ist nicht nur die Partei selbst

von Zsolt Balkanyi-Guery  08.09.2026

Magdeburg

BSW will AfD-Landtagspräsidenten mitwählen

Bundesweit ist es der AfD noch nie gelungen, das Amt eines Parlamentspräsidenten zu übernehmen – auch wenn sie die stärkste Partei war. Das könnte sich in Sachsen-Anhalt jetzt ändern

 08.09.2026

Meinung

London belohnt die Verweigerungshaltung der Palästinenser

Mit ihren Sanktionen gegen israelische Siedlungen will die britische Regierung im Nahost-Konflikt einer Zwei-Staaten-Lösung näher kommen. Doch sie zeigt vor allem: Verhandeln lohnt sich nicht, Blockade und Terror aber sehr wohl

von Daniel Neumann  08.09.2026

Nahost

Großbritannien wirft Israel »ethnische Säuberungen« im Westjordanland vor

Aus Israel und den USA kommt scharfe Kritik. Deutschland schließt sich der Initiative Großbritanniens nicht an

 08.09.2026

Den Haag

Deutschland verteidigt Waffenexporte nach Israel

Deutschland betont vor dem Internationalen Gerichtshof, dass seine Rüstungsexporte nach Israel internationalen Vorgaben entsprechen. Die Richter müssen entscheiden, ob es zum Hauptverfahren kommt

 08.09.2026