Washington D.C.

Arbeiten Trump und Biden für einen Geiseldeal zusammen?

Präsident Joe Biden und sein Nachfolger Donald Trump am Mittwoch im Oval Office Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS

Beim Treffen des amerikanischen Präsidenten Joe Biden mit seinem Nachfolger Donald Trump am Mittwoch im Weißen Haus ging es US-Medienberichten zufolge auch um Geiseln, die weiterhin von den Terroristen der Hamas und des Palästinensischen Islamischen Dschihad im Gazastreifen festgehalten werden. Jake Sullivan, Bidens Sicherheitsberater, bestätigte dies.

Sullivan zufolge, hat Biden Trump klargemacht, dass seine Regierung mit dem Team des designierten Präsidenten zusammenarbeiten würde, um einen Geiseldeal. Zuvor hatten die Familien amerikanisch-israelischer Geiseln eine solche Zusammenarbeit gefordert. Auch habe Sullivan versprochen, dass sich die Biden-Regierung bis zu ihrer Ablösung im Januar jeden Tag mit der Geiselfrage beschäftigen werde.

Lesen Sie auch

Nach seinem Treffen mit Biden sagte Trump vor Reportern, über den Nahen Osten sei viel gesprochen worden. Biden habe ihm seine Sicht der Dinge dargelegt und sei dabei sehr freundlich gewesen.

Im Juli hatte Trump beim Parteitag der Republikaner die Hamas gewarnt: Sollten die Geiseln bis zu seiner Amtseinführung nicht frei sein, würden die Verantwortlichen »dafür bezahlen«. ja

Libanon

Suche nach sterblichen Überresten von Ron Arad gescheitert

Nach Angaben des israelischen Militärs landeten Kommandos in der Ortschaft Nabi Chit. Dort durchsuchten sie unter anderem einen Friedhof nach möglichen Hinweisen auf den Verbleib des Vermissten

 07.03.2026

USA

New York: Frau des Bürgermeisters gefallen Social-Media-Beiträge, die den 7. Oktober feierten

Einige der Posts stammten von israelfeindlichen Organisationen und stellten die Massaker in Israel als angeblichen Widerstand dar

 07.03.2026

Sicherheit

Israel verschärft Schutz für Botschaften im Ausland

Ein vereitelter Anschlag auf die israelische Botschaft in Aserbaidschan und eine Synagoge in Baku zeigen, warum die Maßnahmen als notwendig angesehen werden

 07.03.2026

Teheran

Iran bittet arabische Nachbarn um Entschuldigung – und setzt Angriffe fort

Die widersprüchlichen Signale werden als Anzeichen dafür angesehen, dass die politische Führung derzeit nur begrenzten Einfluss auf Teile des Militärs hat

 07.03.2026

Berlin

»Freiheit für den Iran«: Kundgebung am Brandenburger Tor

Demonstranten fordern Demokratie und erinnern an Tote und Gefangene

 07.03.2026

München

Vorfall am israelischen Generalkonsulat

Nach Steinwürfen gegen die diplomatische Vertretung kommt es zu einem Polizeieinsatz

 07.03.2026

Washington

Trump droht Iran mit »vollständiger Zerstörung«

Teheran werde heute »sehr hart getroffen«, sagt der amerikanische Präsident. »Iran ist nicht länger der Rüpel des Nahen Ostens, sondern stattdessen dessen Verlierer.«

 07.03.2026

Berlin

Bundesrat will Hakenkreuz-Schmierereien an Schulen bestrafen

Die Nutzung von verfassungsfeindlichen Kennzeichen durch Schüler soll strafbar werden. Der israelische Botschafter begrüßt den Schritt

 06.03.2026

Washington D.C.

Bodentruppen im Iran? Trump spricht von »Zeitverschwendung«

Grundsätzlich ausschließen wollte die US-Regierung den Einsatz von Bodentruppen im Iran bislang nicht. Jetzt reagiert Präsident Trump auf Äußerungen des iranischen Außenministers zu dem Thema

 06.03.2026