Washington D.C.

Arbeiten Trump und Biden für einen Geiseldeal zusammen?

Präsident Joe Biden und sein Nachfolger Donald Trump am Mittwoch im Oval Office Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS

Beim Treffen des amerikanischen Präsidenten Joe Biden mit seinem Nachfolger Donald Trump am Mittwoch im Weißen Haus ging es US-Medienberichten zufolge auch um Geiseln, die weiterhin von den Terroristen der Hamas und des Palästinensischen Islamischen Dschihad im Gazastreifen festgehalten werden. Jake Sullivan, Bidens Sicherheitsberater, bestätigte dies.

Sullivan zufolge, hat Biden Trump klargemacht, dass seine Regierung mit dem Team des designierten Präsidenten zusammenarbeiten würde, um einen Geiseldeal. Zuvor hatten die Familien amerikanisch-israelischer Geiseln eine solche Zusammenarbeit gefordert. Auch habe Sullivan versprochen, dass sich die Biden-Regierung bis zu ihrer Ablösung im Januar jeden Tag mit der Geiselfrage beschäftigen werde.

Lesen Sie auch

Nach seinem Treffen mit Biden sagte Trump vor Reportern, über den Nahen Osten sei viel gesprochen worden. Biden habe ihm seine Sicht der Dinge dargelegt und sei dabei sehr freundlich gewesen.

Im Juli hatte Trump beim Parteitag der Republikaner die Hamas gewarnt: Sollten die Geiseln bis zu seiner Amtseinführung nicht frei sein, würden die Verantwortlichen »dafür bezahlen«. ja

Berlin

Späte Gerechtigkeit? Neue Schiedsgerichte zur NS-Raubkunst

Jahrzehnte nach Ende der Nazi-Zeit kämpfen Erben jüdischer Opfer immer noch um die Rückgabe geraubter Kunstwerke. Ab dem 1. Dezember soll es leichter werden, die Streitfälle zu klären. Funktioniert das?

von Cordula Dieckmann, Dorothea Hülsmeier, Verena Schmitt-Roschmann  29.11.2025

Interview

»Es ist sehr viel Zeit verloren gegangen«

Hans-Jürgen Papier, ehemaliger Präsident des Bundesverfassungsgerichts, zieht eine Bilanz seiner Arbeit an der Spitze der »Beratenden Kommission NS-Raubgut«, die jetzt abgewickelt und durch Schiedsgerichte ersetzt wird

von Michael Thaidigsmann  29.11.2025

Interview

»Weder die Verwaltung noch die Politik stehen an meiner Seite«

Stefan Hensel hat seinen Rücktritt als Antisemitismusbeauftragter Hamburgs angekündigt. Ein Gespräch über die Folgen des 7. Oktober, den Kampf gegen Windmühlen und kleine Gesten der Solidarität

von Joshua Schultheis  29.11.2025

Meinung

Wenn ein Botschafter Schoa-Überlebende zu Lügnern erklärt

Tom Rose, neuer US-Botschafter in Warschau, hat in einer Rede die Komplizenschaft Tausender Polen während des Holocaust bestritten. Das ist fatal für das Ansehen der USA

von Menachem Z. Rosensaft  29.11.2025

Staatsbesuch

Kanzler Merz reist am nächsten Wochenende nach Israel

Das Datum steht: Bundeskanzler Merz reist in gut einer Woche zum Antrittsbesuch nach Israel. Der Gaza-Krieg hatte die Reise verzögert, durch die Waffenruhe wird sie jetzt möglich

 28.11.2025

Berlin

Anschlag auf israelische Botschaft geplant? Prozess beginnt

Ein mutmaßlicher IS-Unterstützer kommt vor Gericht. Der Prozess gegen den inzwischen 19-Jährigen beginnt am Montag

 28.11.2025

Brüssel

Weimer warnt vor Antisemitismus und Ausgrenzung beim ESC

Der Kulturstaatsminister will darüber mit seinen europäischen Kollegen sprechen

 28.11.2025

Eurovision Song Contest

Spanien bekräftigt seine Boykottdrohung für ESC

Der Chef des öffentlich-rechtlichen Senders RTVE gibt sich kompromisslos: José Pablo López wirft Israel einen »Genozid« in Gaza und Manipulationen beim Public Voting vor und droht erneut mit dem Austritt

 28.11.2025

USA

Mehrheit der Juden blickt nach Mamdani-Sieg mit Sorge nach New York

Eine Umfrage zeigt: Fast zwei Drittel der Befragten sind der Ansicht, Mamdani sei sowohl antiisraelisch als auch antisemitisch

 28.11.2025