Krieg gegen das Mullah-Regime

Irans Außenminister: System besteht trotz gezielter Tötungen weiter

Abbas Araghtschi, Außenminister des Iran Foto: picture alliance / AA/photothek.de

Irans Außenminister Abbas Araghtschi hält das politische System seines Landes im Krieg weiterhin für überlebensfähig. Dabei spiele auch die gezielte Tötung von Führungspersonen keine Rolle, sagte Araghtschi dem Nachrichtensender Al Jazeera in einem heute veröffentlichten Interview. »Die An- oder Abwesenheit einer einzelnen Person hat keinen Einfluss auf die Struktur. (...) Entscheidend ist, dass das politische System im Iran eine sehr solide Struktur ist.«

Das sei auch der Fall gewesen nach der Tötung des obersten Führers Ajatollah Ali Chamenei durch einen israelischen Luftangriff in Teheran, sagte Araghtschi. »Sogar der Anführer wurde getötet. Aber das System arbeitete weiter und sorgte sofort für Ersatz. So wird es auch sein, wenn jemand anders getötet wird.« Auch im Fall, dass der Außenminister getötet würde - also er selbst -, stünde jemand anderes bereit, um den Posten einzunehmen, sagte Araghtschi. dpa

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