Die Arabische Liga hat die Angriffe des Irans im Nahen Osten als »illegal und grundlos« kritisiert. Man verurteile diese »feigen« Angriffe scharf, heißt es in einer Erklärung der Mitgliedstaaten nach ihrem virtuellen Treffen auf Ebene der Außenminister.
Man weise auch »provokante« Handlungen Teherans zurück mit dem Ziel, die Straße von Hormus zu blockieren oder die internationale Schifffahrt zu stören.
Der Iran greife »gezielt und auf illegale Weise« zivile Ziele an, darunter Flug- und Seehäfen, Energieanlagen, Wohngebiete und diplomatische Vertretungen. Man weise auch »provokante« Handlungen Teherans zurück mit dem Ziel, die Straße von Hormus zu blockieren oder die internationale Schifffahrt zu stören.
Zur Arabischen Liga gehören 22 Mitglieder, die sich bei internationalen Konflikten in Stellungnahmen zwar oft einheitlich äußern, aber eher selten konkrete Schritte beschließen - wie auch diesmal. Als Gründe gelten vor allem interne Spaltungen und der Umstand, dass die Beschlüsse der Liga in der Regel nicht bindend sind.
Schon in anderen Kriegen und Konflikten, etwa im Irak, in Syrien, Libyen und dem Jemen, wurde der Liga deshalb vorgeworfen, kaum Einfluss ausgeübt und keine gemeinsame Linie gefunden zu haben. dpa