Krieg zwischen Iran und Israel

»Als sich das Blatt wendete«

Rabbiner Pinchas Goldschmidt ist Präsident der Europäischen Rabbinerkonferenz. Foto: picture alliance / SVEN SIMON

Der Präsident der Konferenz der Europäischer Rabbiner (CER), Oberrabbiner Pinchas Goldschmidt, hat sich zum Tod von Irans obersten Führer Ali Chamenei geäußert und dabei auch einen Zusammenhang zur Purim-Geschichte im biblischen Buch Esther hergestellt.

»In einem Moment, der an die biblische Geschichte von Purim erinnert – als sich das Blatt gegen jene wendete, die die Vernichtung der Juden planten –, hat ein führender Antisemit, der Auslöschung predigte und Terror exportierte, das Schicksal erlitten, das er selbst anderen zugedacht hatte«, sagte Goldschmidt am Sonntag.

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Seit fast fünf Jahrzehnten unterdrücke die Islamische Republik Iran, »geprägt von der fanatischen Ideologie Khomeinis, ihr eigenes Volk und befeuert einen Terror, der der Zerstörung Israels und dem Mord an Juden weltweit gewidmet ist«, so der Oberrabbiner weiter.

Dies sei »der Moment, auf den das iranische Volk seit einem halben Jahrhundert gewartet hat. Die Menschen im Iran verdienen Besseres als eine mittelalterliche religiöse Tyrannei. Sie verdienen Freiheit, Würde und eine Zukunft ohne Angst.« ja

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