Nahost

Ägypten und Katar wollen Verlängerung der Feuerpause

Die Führung des Emir von Katar, Tamim bin Hamad Al Thani, ist maßgeblich an den indirekten Verhandlungen zwischen Israel und der palästinensischen Terrororganisation Hamas beteiligt. Foto: picture alliance / Hasan Bratic

Die Vermittler Ägypten und Katar bemühen sich nach ägyptischen Angaben um eine weitere Verlängerung der Feuerpause im Gaza-Krieg. Der ägyptische Staatsinformationsdienst (SIS) teilte am Donnerstag mit, »dass es laufende ägyptisch-katarische Kontakte gibt, um die Waffenpause um weitere zwei Tage zu verlängern«. Damit könnten mehr Gefangene und Geiseln freikommen und mehr humanitäre Hilfe in den Gazastreifen gelangen.

Israel und die islamistische Terrorgruppe Hamas hatten sich unter Vermittlung Ägyptens und Katars am Donnerstagmorgen in letzter Minute auf eine Verlängerung der Feuerpause um zunächst einen weiteren Tag verständigt. Der Waffenstillstand begann am vergangenem Freitag um 6.00 Uhr MEZ und soll insgesamt maximal zehn Tage dauern. Er soll auch dafür genutzt werden, mehr Hilfslieferungen als zuvor in den Gazastreifen zu bringen.

Nach dem Massaker der Hamas vom 7. Oktober, in dessen Verlauf 1200 Israelis ermordet und 240 Menschen als Geiseln genommen wurden, reagierte Israel mit Gegenangriffen. Ziel ist eine komplette Zerschlagung der Hamas, damit diese keine Angriffe mehr starten kann. Nur unter massivem militärischen Druck stimmte die Hamas der Waffenruhe zu. dpa/im

Krieg

Das sagt der Iran zum Trump-Ultimatum

Der US-Präsident hatte das Regime in Teheran aufgefordert, die Blockade der Straße von Hormus innerhalb von 48 Stunden zu beenden

 22.03.2026

Kommentar

Friedrich Merz und Johann Wadephul riskieren Deutschlands Glaubwürdigkeit

Wer zu Südafrikas Genozid-Vorwurf gegen Israel schweigt, flieht sich aus der Verantwortung

von Stephan-Andreas Casdorff  22.03.2026

Studie

Solidarität mit Israel nur zeitweise in deutschen Medien

Das Berliner Tikvah Instituts bescheinigt den deutschen Medien eine einseitige Nahost-Berichterstattung. Israel wird demnach häufig als alleiniger Aggressor des Nahost-Konflikts dargestellt

von Elisa Makowski  22.03.2026

Krieg gegen Iran

Sechs tote bei Helikopterabsturz in Katar

Die Streitkräfte in Katar bemühen sich, den Golfstaat trotz täglicher iranischer Angriffe zu beschützen. Jetzt stürzt ein Hubschrauber ab. Anzeichen für einen Abschuss gibt es zunächst nicht.

 22.03.2026

Nahost

Führen die USA und Israel noch denselben Kampf?

Donald Trump und Benjamin Netanjahu sind gemeinsam in den Krieg gegen den Iran gezogen. Doch was die Regierungen kommunizieren, ist teilweise sehr unterschiedlich

von Sara Lemel, Cindy Riechau, Anna Ringle  22.03.2026

Krieg

Trump setzt Iran Ultimatum

Sollte das Regime nicht innerhalb von 48 Stunden die Blockade der Straße von Hormus aufgeben, würden die USA Irans Kraftwerke angreifen

 22.03.2026

Nach Antizionismus-Beschluss

Linken-Spitze will gegen Antisemitismus vorgehen

Die Linke kommt wegen interner Debatten über Antisemitismus nicht zur Ruhe. Nun reagiert die Parteiführung mit einem Antrag

 21.03.2026

Nahost

Israels Armee-Chef Zamir: Irans Raketen könnten Berlin treffen

Israels Militärchef warnt: Nach dem iranischen Angriff auf Diego Garcia sieht er auch europäische Hauptstädte wie Berlin im Radius iranischer Raketen. Der Krieg habe etwa die Halbzeit erreicht

 21.03.2026

Teheran

Modschtaba Chamenei bleibt unsichtbar

Der neue »Oberste Führer« des Iran zeigt sich weiter nicht in der Öffentlichkeit. Eine verlesene Botschaft ersetzt seine Neujahrsrede

 20.03.2026