Nahost

Ägypten und Katar wollen Verlängerung der Feuerpause

Die Führung des Emir von Katar, Tamim bin Hamad Al Thani, ist maßgeblich an den indirekten Verhandlungen zwischen Israel und der palästinensischen Terrororganisation Hamas beteiligt. Foto: picture alliance / Hasan Bratic

Die Vermittler Ägypten und Katar bemühen sich nach ägyptischen Angaben um eine weitere Verlängerung der Feuerpause im Gaza-Krieg. Der ägyptische Staatsinformationsdienst (SIS) teilte am Donnerstag mit, »dass es laufende ägyptisch-katarische Kontakte gibt, um die Waffenpause um weitere zwei Tage zu verlängern«. Damit könnten mehr Gefangene und Geiseln freikommen und mehr humanitäre Hilfe in den Gazastreifen gelangen.

Israel und die islamistische Terrorgruppe Hamas hatten sich unter Vermittlung Ägyptens und Katars am Donnerstagmorgen in letzter Minute auf eine Verlängerung der Feuerpause um zunächst einen weiteren Tag verständigt. Der Waffenstillstand begann am vergangenem Freitag um 6.00 Uhr MEZ und soll insgesamt maximal zehn Tage dauern. Er soll auch dafür genutzt werden, mehr Hilfslieferungen als zuvor in den Gazastreifen zu bringen.

Nach dem Massaker der Hamas vom 7. Oktober, in dessen Verlauf 1200 Israelis ermordet und 240 Menschen als Geiseln genommen wurden, reagierte Israel mit Gegenangriffen. Ziel ist eine komplette Zerschlagung der Hamas, damit diese keine Angriffe mehr starten kann. Nur unter massivem militärischen Druck stimmte die Hamas der Waffenruhe zu. dpa/im

Dortmund

»Combat 18«-Prozess endet mit Geldauflage für Angeklagte

25 Prozesstage lang saßen vier mutmaßliche Rechtsextreme auf der Anklagebank. Sie sollen eine ebenso verbotene wie antisemitische Organisation betrieben haben

 18.02.2026

Verschwörungsmythen

Hamas-nahe NGO gibt Propaganda-Seminare für Wikipedia

Euro-Med Human Rights Monitor bildet im Gazastreifen gezielt junge Palästinenser darin aus, Inhalte zu Israel und dem Krieg zu verändern

 18.02.2026

Interview

»Mit Humor, Herz und Haltung«

Florian Sitte über Politik an Fastnacht, seine Solidarität mit der jüdischen Gemeinschaft und die Reaktionen auf seine denkwürdige Rede als Till während der Mainzer Fastnachtsitzung

 18.02.2026

Teheran

Deutscher Botschafter im Iran einbestellt

Am Wochenende demonstrierten rund 250.000 Menschen in München gegen Irans Führung. Nun folgt eine Reaktion des Regimes

 18.02.2026

Theater

Buh-Rufe, »Halt die Fresse«-Schreie: Tumult bei Premiere - Zuschauer greifen Schauspieler an

Am Bochumer Schauspielhaus hat ein Stück einen Tumult ausgelöst

 18.02.2026

Washington D.C.

Epstein-Überweisungen an jüdische Jungenschule in Dallas werfen Fragen auf

Die Zahlungen erfolgten nach der Verhaftung des Investors und stammen aus einem von ihm kontrollierten Bankkonto

 18.02.2026

Washington D.C.

JD Vance: Iran akzeptiert Forderungen der USA nicht

»In gewisser Weise lief es gut«, sagt der US-Vizepräsident. Gleichzeitig sei deutlich geworden, dass Teheran zentrale Forderungen der USA nicht akzeptiere

 18.02.2026

Thailand

Israelische Touristen auf Koh Samui angegriffen

Die Opfer des brutalen Angriffs erleiden blutende Verletzungen

 18.02.2026

Interview

»Wir haben keine Wahl«

Suaad Onniselkä über den Dialog zwischen Juden und Muslimen, Desinformation und die nächste Generation

von Michael Thaidigsmann  17.02.2026