Genf

Absage aus Bern: Heute keine USA-Iran-Gespräche

Auf dem Bürgenstock in der Schweiz sollten die Gespräche ursprünglich stattfinden. Erhebliche Sicherheitsmaßnahmen waren dort umgesetzt worden. Foto: picture alliance/KEYSTONE

Die Schweizer Regierung hat die eigentlich für heute angedachte erste Gesprächsrunde zur Ausgestaltung des Rahmenabkommens zwischen den USA und dem Iran in der Nähe von Luzern abgesagt. »Die Gespräche auf dem Bürgenstock werden heute nicht wie geplant stattfinden«, teilte das Außenministerium in Bern mit. Gründe dafür wurden nicht genannt. Bei inhaltlichen Fragen hat die Schweizer Seite bislang immer auf die beteiligten Parteien verwiesen. 

Bis zum späten Donnerstagabend hatten sich die Schweizer darauf eingestellt, dass in dem unweit von Luzern gelegenen Luxusresort Bürgenstock zumindest auf technischer Ebene Gespräche beginnen. Ursprünglich waren dort Vertreter der USA und des Irans sowie der Vermittlerstaaten Katar und Pakistan erwartet worden. Die Hotelanlage auf dem Berg direkt am Vierwaldstättersee gehört einer Tochterfirma des katarischen Staatsfonds. 

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Die Gäste, die in den Fünf- und Vier-Sterne-Hotels der Anlage Zimmer gebucht hatten, wurden hinaus komplementiert. Andere Häuser in der Region nahmen sie auf. 

US-Präsident Donald Trump und die iranische Seite hatten das Rahmenabkommen am Mittwochabend separat unterschrieben. Es trat nach pakistanischen Angaben mit »sofortiger Wirkung« in Kraft. Die Vereinbarung sieht unter anderem die Öffnung der Straße von Hormus und ein Ende der US-Seeblockade vor. Eine endgültige Vereinbarung, auch zum iranischen Atomprogramm, soll dem Rahmenabkommen zufolge innerhalb von 60 Tagen ausgehandelt werden.

In den USA hieß es derweil, Vizepräsident JD Vance werde »aus logistischen Gründen« vorerst nicht in die Schweiz reisen. dpa/ja

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