Krieg gegen den Terror

21 israelische Soldaten im Gazastreifen getötet

Israelische Soldaten am Sonntag in der Nähe der Grenze zu Gaza Foto: copyright (c) Flash90 2024

Bei einem schwerwiegenden Vorfall im Krieg gegen den Terror in Gaza sind nach Militärangaben 21 israelische Soldaten getötet worden. Der israelische Militärsprecher Daniel Hagari teilte dies am Dienstagmorgen nach Aufhebung einer Nachrichtensperre mit.

Den Angaben zufolge kamen sie im Zentralabschnitt des Gazastreifens um. Es war die höchste Zahl israelischer Soldaten, die seit Kriegsbeginn bei einem einzelnen Vorfall getötet wurden.

Israelische Medien berichteten, die Soldaten seien gestorben, als zwei Gebäude einstürzten, nachdem Palästinenser Panzerabwehrraketen auf die Truppen abgefeuert hatten.

Besonders im Bereich der Stadt Chan Junis war es zuletzt verstärkt zu heftigen Kämpfen und israelischen Angriffen gekommen, bei denen auch viele palästinensische Terroristen getötet wurden. Israel vermutet dort in dem Tunnelnetzwerk die Führung der islamistischen Hamas sowie mehr als 100 israelische Geiseln, die seit dem 7. Oktober von der Hamas festgehalten werden.

Seit Beginn der israelischen Bodenoffensive im Gazastreifen Ende Oktober sind damit nach Militärangaben 220 Soldaten getötet worden. Mehr als 1200 weitere wurden verletzt. Seit dem 7. Oktober fielen demnach 556 Soldaten. dpa

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