Meinung

2:0 für Hansa Rostock

An einem Spieltag gleich zweimal zu gewinnen – das ist für Hansa Rostock ein völlig neues Gefühl. Sorgte der Fußballklub aus Mecklenburg-Vorpommern in jüngster Vergangenheit doch meist für Negativschlagzeilen. Sportlich ging es bergab bis in die Dritte Liga, und dann wollte sich auch noch die NPD bei Hansa einnisten. Rostock hatte schnell den Ruf eines »rechten Vereins« weg, und so ganz aus Luft gegriffen war der Vorwurf nicht. Doch mit bemerkenswerter Courage bekamen die Rostocker Anhänger am 8. August dann doch noch die Kurve. Als sich der NPD-Fraktionsvorsitzende aus dem Schweriner Landtag, Udo Pastörs, mit 25 Parteianhängern zum Spiel der Rostocker gegen den TuS Koblenz auf der Südkurve volksnah geben wollte, drängten ihn die Fans aus dem Ostseestadion. »Nazis raus« hallte es durch das weite Rund. Und so musste die NPD-Reisegruppe schon vor dem Anpfiff wieder von dannen ziehen. Da war das Spiel eigentlich schon fast gewonnen. Später dann, auf dem grünen Rasen, erzielten die Rostocker noch zwei Tore und holten sich den Sieg. Da war der Jubel grenzenlos. So schön kann Fußball sein!

Nahost

Arabische Liga verurteilt »illegale« Angriffe Irans

Seit Tagen greift der Iran in Nahost militärische Ziele an, aber auch Flughäfen, Wohngebiete und Energie-Infrastruktur. Bei ihrer Notfallsitzung spricht die Arabische Liga von »feigen« Attacken

 08.03.2026

Mannheim

Mannheimer SPD-Politikerin tritt nach antisemitischen Facebook-Kommentaren zurück

Melek Hirvali Cizer schrieb, Israel züchte »babyfressende, weltweit Kinder entführende Agenten«

 08.03.2026

Washington

Bericht: USA prüfen Spezialoperation zur Sicherung iranischen Uranbestands

Eine mögliche Mission dieser Art könnte darauf abzielen, 450 Kilogramm Uran mit einem Anreicherungsgrad von etwa 60 Prozent zu sichern

 08.03.2026

Berlin

Constantin Schreiber reist aus Israel ab

Aus Sicherheitsgründen verlässt der für Springer SE tätige Reporter den Nahen Osten

 08.03.2026

Berlin

DIG fordert deutsche Unterstützung für Israel und USA im Krieg gegen den Iran

Das »kriegerische antiisraelische Vernichtungsprogramm der Mullahs« sei »theologisch begründet und daher einem politischen Prozess nicht zugänglich«, sagt DIG-Präsident Volker Beck. Der Verhandlungsweg sei schon vor Jahren gescheitert

 08.03.2026

Teheran

Iran hat neuen Obersten Führer: Israel droht Chamenei-Nachfolger

Mojtaba Chamenei (56), Sohn des getöteten Ali Chamenei, gilt als möglicher neuer Revolutionsführer. Bekanntgabe verzögert sich offenbar auch aus Sicherheitsgründen

 08.03.2026 Aktualisiert

Washington/Teheran

US-Geheimdienstbericht: Militärschlag dürfte Irans Führung kaum stürzen

Bereits vor dem Krieg wurden verschiedene Szenarien untersucht – von gezielten Angriffen auf einzelne Führungsfiguren bis hin zu einem umfassenden militärischen Vorgehen gegen die staatlichen Institutionen

 08.03.2026

Berlin

Bundesregierung zieht Personal der Botschaft in Teheran ab

Das Auswärtige Amt zieht aus der Bedrohungslage Konsequenzen

 08.03.2026

Washington

USA intervenieren gegen mögliche Russland-Hilfe für den Iran

Sondergesandter Steve Witkoff kritisiert Moskau dafür, dass es Teheran im Krieg zu unterstützen scheint

 08.03.2026