Film

Trauer um Alan Arkin

Alan Arkin Foto: picture alliance / abaca

Der US-Schauspieler Alan Arkin, der für seine Rolle in dem Erfolgsfilm Little Miss Sunshine mit einem Oscar als bester Nebendarsteller ausgezeichnet wurde und in der Erfolgsserie The Kominsky Method an der Seite von Michael Douglas spielte, ist tot.

»Naturgewalt« Arkin sei im Alter von 89 Jahren gestorben, berichteten zahlreiche US-Medien am Freitag unter Berufung auf eine Mitteilung seiner drei Söhne. »Unser Vater war eine außergewöhnlich talentierte Naturgewalt, sowohl als Künstler als auch als Mann. Ein liebender Ehemann, Vater, Großvater und Urgroßvater, er wurde geliebt und wird sehr vermisst werden.«

Der 1934 in New York in eine jüdische Familie geborene Arkin wollte nach der Schule eigentlich Musiker werden und feierte auch erste Erfolge, wandte sich aber dann doch der Schauspielerei zu und bekam Rollen am Theater und in Filmen. Unter anderem spielte er in Warte, bis es dunkel ist, Das Herz ist ein einsamer Jäger, Catch-22 – Der böse Trick und Argo it. Zudem arbeitete Arkin auch als Regisseur und Kinderbuchautor.

Der Schauspieler Michael Douglas schrieb am Freitag auf seinem Instagram-Account: »Wir haben heute einen wundervollen Schauspieler verloren, dessen Intelligenz, dessen Sinn für die Comedy und dessen vollendete Professionalität in unserem Filmgeschäft in den vergangenen 70 Jahren eine dauerhafte Note hinterlassen haben.« dpa/kat

Berlinale-Film

Special Screening: David Cunio in Berlin erwartet

Das Kino Babylon zeigt vier Monate nach der Freilassung der israelischen Hamas-Geisel eine neue Fassung des Films »A Letter To David«

von Ayala Goldmann  12.02.2026

Meinung

Schuld und Sühne?

Martin Krauß irritiert der Umgang mancher Medien mit dem »Dschungelcamp«-König Gil Ofarim

von Martin Krauß  12.02.2026

Kulturkolumne

»Konti: Mission BRD«

Meine Bewältigung der Einwanderung nach Deutschland: Wie ich als Immigrant ein Brettspiel entwickelte

von Eugen El  12.02.2026

Hollywood

Rachel Weisz spielt in Neuauflage von »Die Mumie« mit

Beim dritten Teil hatte die Schauspielerin eine Mitwirkung abgelehnt, da sie das Drehbuch nicht überzeugt hatte. Auf den neuesten Film müssen Fans noch etwas warten

 12.02.2026

Erfurt

Jüdische Kulturtage mit mehr Sichtbarkeit in Israel

Dank eines gewachsenen Netzwerks erwarten die Organisatoren von Thüringens größtem jüdischen Festival zahlreiche Künstler aus Israel

 12.02.2026

Filmfestspiele

Was die Berlinale diesmal bietet

Wieder läuft keine israelische Produktion im Wettbewerb. Dafür finden sich viele jüdische und israelische Perspektiven im gesamten Programm

von Sophie Albers Ben Chamo  11.02.2026

Berlinale

»Wir wollen die Komplexität aushalten«

Wenn die Welt um einen herum verrücktspielt, helfen nur Offenheit und Dialog, sagt Festivalchefin Tricia Tuttle

von Sophie Albers Ben Chamo  11.02.2026

Meinung

Oliver Pochers geschmacklose Witze über Gil Ofarim

Der Comedian verkleidet sich auf Instagram als Ofarim und reißt Witzchen über die Schoa. Während echte Komiker Humor stets als ein Mittel nutzen, um sich mit den Schrecken und Abgründen dieses Verbrechens auseinanderzusetzen, tritt Pocher nur nach unten

von Ralf Balke  11.02.2026

Nachruf

Israels verkanntes Musikgenie

Unser Autor hörte Matti Caspi schon als Kind bei einem Konzert im Kibbuz. Eine persönliche Erinnerung an den Sänger und Komponisten, der mit 76 Jahren an Krebs gestorben ist

von Assaf Levitin  11.02.2026