Berlin
»Rabbiner-Brandt-Vorlesung 2026: Humanismus – Bildung – Demokratie. Das Erbe Micha Brumliks, sel. A. (1947–2025)«. Anlässlich seines ersten Todestages würdigt der Deutsche Koordinierungsrat der GCJZ mit der diesjährigen Rabbiner-Brandt-Vorlesung seinen unermüdlichen Einsatz für Humanismus, Bildung und Demokratie. Anmeldung erforderlich: https://deutscher-koordinierungsrat.guestmanagement.solutions/
Do 12. November, 19.30 Uhr, Katholische Akademie Berlin, Hannoversche Straße 5
Celle
Vortrag »Matthias Naumann: Kinder des Schattens«. Die Schoa hat israelische Dramatiker und Dramatikerinnen seit der Staatsgründung 1948 immer wieder beschäftigt. Dabei haben sich die Intensität der Auseinandersetzung und auch die Perspektiven, Schwerpunktsetzungen und Erzählformen verändert.
Mo 9. November, 19 Uhr, Synagoge Celle, Im Kreise 24
Emmendingen
Vortrag »Rosita Dienst-Demuth: Schulverbot in der Nazizeit für jüdische Kinder aus fünfzehn südbadischen Gemeinden«
Di 10. November, 19.30 Uhr, Gemeindezentrum St. Bonifatius, Markgraf-Jacob-Allee 2
Nordhausen
Buchvorstellung »Stephan Lehnstaedt: Der vergessene Widerstand. Jüdinnen und Juden im Kampf gegen den Holocaust«. Auch in Nordhausen hat ein antisemitischer Mob in der Nacht vom
9. November 1938 die Synagoge am Pferdemarkt gebrandschatzt, jüdische Geschäfte geplündert und Dutzende Juden verschleppt. In seinem Buch räumt der Historiker Lehnstaedt jedoch mit dem Bild passiver jüdischer Opfer auf.
Do 5. November, 18 Uhr, Hochschule Nordhausen, Haus 34, Seminarraum 31, Weinberghof 4
Rostock
10. Jüdische Kulturtage »Die Faust war eine geöffnete Hand mit fünf Fingern. Jehuda Amichai im Dialog von Wort und Musik«. Ein zweisprachiger Abend: Emanuella Amichai aus Tel Aviv trägt die Gedichte ihres Vaters Jehuda Amichai in hebräischer Sprache vor, Bernhard Stengele die deutsche Interpretation.
So 8. November, 19 Uhr, Compagnie de Comédie/BÜHNE 602, Warnowufer 55
TV und Radio
»Hallelujah: Leonard Cohen, ein Leben, ein Lied«: Zu Wort kommen seine Partnerin Dominique Issermann, sein Produzent John Lissauer und Rabbiner Mordecai Finley. Leonard Cohen reflektiert über seinen Schaffensprozess, Sinnkrisen und das Göttliche. Im Anschluss: »Leonard Cohen: Live in London«
Freitag, 6. November, 22.05 Uhr arte
»Unterm Davidstern – Jüdisches Leben in Dresden«: Als vor 20 Jahren die neue Synagoge am Dresdner Hasenberg eröffnet wurde, richteten sich die Blicke auf die sächsische Stadt. Es war der erste Neubau eines jüdischen Gotteshauses seit der friedlichen Revolution 1989.
Sonntag, 8. November, 22.25 Uhr mdr TV
»The Zone of Interest«: Der Film behandelt das Leben der Familie des KZ-Kommandanten von Auschwitz in direkter Nachbarschaft des industriellen Mordens. Bei den Oscars 2024 wurde der Film als bester internationaler Film ausgezeichnet.
Montag, 9. November, 22.15 Uhr ZDF
»Charlotte Knobloch – Zeitzeugin und Kämpferin«: Charlotte Knobloch wird im Oktober 1932 als Tochter des Rechtsanwalts Fritz Neuland und seiner Frau Margarete geboren. Den Nationalsozialismus überlebt sie unter falscher Identität in Mittelfranken. Ihre Erlebnisse in dieser Zeit prägen ihr späteres Handeln.
Montag, 9. November, 23.45 Uhr BR TV