Fernsehen

Shtisel bekommt eine dritte Staffel

Frauenschwarm: Akiva-Darsteller Michael Aloni (l.)

Die hochgelobte israelische Netflix-Dramaserie »Shtisel« bekommt eine Fortsetzung. Die Dreharbeiten für die dritte Staffel seien im Gange, bestätigte Dikla Barkai von der zuständigen Produktionsfirma am Dienstag. Der Dreh war wegen der Corona-Krise zuerst verschoben worden.

Die Serie bietet einen Blick in die Welt der Charedim in Jerusalem. Hauptfiguren sind der Witwer Schulem Shtisel (Dovale Glickman) und sein jüngster Sohn, der verträumte und künstlerisch begabte »Kive« (Michael Aloni), der auf der Suche nach der großen Liebe ist.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

In einer weiteren Rolle ist der »Unorthodox«-Star Shira Haas zu sehen. Haas ist für ihre Rolle der Esther Shapiro in der Miniserie, die ebenfalls in der Welt tiefreligiöser Juden spielt, für den Emmy-Fernsehpreis nominiert.

Die erste Staffel von »Shtisel« hatte 2013 im israelischen Fernsehen Premiere. Der dritte Teil soll dort nach Angaben Barkais gegen Ende des Jahres anlaufen. Wann die neue Staffel danach bei Netflix zu sehen sein wird, sei aber noch unklar. Allzu lange solle es aber nicht mehr dauern. dpa/ja

Netflix-Dokumentation

Der Mann, der die Chili Peppers Red Hot machte

Man kann ohne weiteres behaupten, dass die Rockwelt ohne Hillel Slovak weniger bunt wäre. Eine Streaming-Doku hat dem in Israel geborenen ersten Gitarristen der Chili Peppers ein Denkmal gesetzt

von Richard Blättel  07.04.2026

Antisemitismus

London verweigert US-Skandalrapper Kanye West die Einreise

US-Skandalrapper Kanye West darf nach seinen antisemitischen und rassistischen Aussagen nicht nach Großbritannien reisen. Das hat auch gravierende Auswirkungen auf das mit ihm geplante Festival

 07.04.2026

Israel

Zeit, Zionist zu sein!

Fünf Gründe, den jüdischen Staat zu lieben – mit all seinen Stärken und Schwächen

von Daniel Neumann  07.04.2026

Weltglücksbericht

Israelis und die Freude am Leben

Trotz Kriegen und Terror landet der jüdische Staat weit vorn auf Platz 8. Die Forscherin Anat Fanti erklärt, warum

von Sabine Brandes  06.04.2026

Jazz

Omer Klein: »The Poetics«

Der israelische Pianist hat ein neues Album veröffentlicht. Es ist ein analoges Klangerlebnis, das innere und äußere Räume weit öffnet

von Ayala Goldmann  06.04.2026

Iryna Fingerova

»Man darf Kulturen nicht vergleichen«

Die Schriftstellerin und Ärztin über die Folgen einer Emigration, ihr Verhältnis zur Ukraine und das Leben als Jüdin in Deutschland – allesamt auch Themen ihres Romans »Zugwind«

von Maria Ossowski  05.04.2026

Dana von Suffrin

Wutgeburt

»Toxibaby« erzählt von einer toxischen deutsch-jüdischen Beziehung

von Katrin Diehl  04.04.2026

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der Jüdischen Welt

von Katrin Richer, Imanuel Marcus  04.04.2026

Michael Brenner

»Für die Nazis durfte es ›arische Juden‹ eigentlich nicht geben«

Der Historiker erforscht das Schicksal von Konvertiten in der NS-Zeit. Ein Gespräch über Menschen, die in keine Schublade passten

von Ayala Goldmann  04.04.2026