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Saul Friedländer im Porträt

Der Historiker Saul Friedländer steht wie kaum ein zweiter seiner Zunft für die Einheit von Erinnerung und Geschichtsschreibung. In seinem preisgekrönten, zweibändigen Hauptwerk Das Dritte Reich und die Juden (C.H. Beck, München) verknüpft er die Geschichten von Tätern mit denen der Opfer und gibt damit auch jener Fassungslosigkeit Raum, welche die einzig mögliche Reaktion auf ein noch immer unfassbares Verbrechen ist. Doch Friedländer ist auch selbst ein Überlebender der Schoa. Aus dieser persönlichen Erinnerung heraus hat er stets Fragen gestellt, auf die er dann als Historiker Antworten erarbeitet hat. Antworten, aus denen sich auch immer neue Fragen und Einsichten in Bezug auf die eigene Lebensgeschichte ergeben haben. Dem ist der Journalist David Dambitsch nachgegangen. Er hat mit Friedländer über sein Leben und Werk gesprochen. Herausgekommen ist dabei ein ebenso bewegendes wie historisch informatives Hörbuch.

David Dambitsch: Innen und Außen. Der Historiker Saul Friedländer. Grosser & Stein, Hamburg 2010, 77 Minuten, 24,95 €

Forum

Leserbriefe

Kommentare und Meinungen zu aktuellen Themen der Jüdischen Allgemeinen

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Unter die Haut

Für viele Jüdinnen und Juden ist ein Tattoo nicht nur Körperschmuck – sondern auch ein Bekenntnis zur eigenen Identität. Vier tätowierte Menschen erzählen

von Nicole Dreyfus  11.08.2026

Filmkritik

»Noga« - Porträt der Sängerin Noga Erez zeigt persönliches Ringen

Ein dokumentarisches Porträt der israelischen Musikerin Noga Erez, deren internationaler Erfolg seit dem Hamas-Massaker und den antiisraelischen Kulturattacken ausgebremst wird

von Kathrin Häger  11.08.2026

Literatur

Tomer Gardi und Dana Vowinckel für Deutschen Buchpreis nominiert

Die Jury hat die Auswahl der 20 Kandidaten bekanntgegeben. Unter ihnen sind auch bekannte Autoren mit jüdischem Hintergrund

 11.08.2026

Social Media

Shirin David, Bill Kaulitz und die Wassermelonen-Jünger

Bei der Rapperin reicht ein »Free Palestine« für die Verbündeten, bei dem Sänger ein »Tel Aviv! Love!« für die Gegner. Ein Kommentar

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Nordrhein-Westfalen

Medienminister übt scharfe Kritik an Georg Restle und dem WDR

Nathaniel Liminiski (CDU): »Israel und das Judentum sind kein Freiwild für jeden Vorwurf, auch nicht für Journalisten«

 11.08.2026 Aktualisiert

Archäologie

Die Fingerabdrücke von Qumran

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Campus

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Berlin

Bund gibt mehr Geld für Gedenkstätten

Die deutschen Gedenkstätten erhalten von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer mehr Fördermittel - für Projekte, aber auch für den Schutz der Orte und Mitarbeiter.

 10.08.2026