Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Shira Haas wird zur Superheldin mit dem blau-weißen Kostüm und Davidstern auf der Brust. Die erfolgreiche Schauspielerin soll nämlich im nächsten Captain-America-Film New World Order die Rolle der Sabra übernehmen. Ein Smiley unter ihrem Instagram-Post verriet, dass sich die Israelin auf ihre Rolle in dem Marvel-Film freut. Haas erlangte vor allem durch ihre Hauptrolle in den Netflix-Serien Unorthodox und Shtisel internationale Berühmtheit. Der neue Captain-America-Film soll im März 2024 anlaufen.

Gal Gadot hat neue Filmpläne. Die israelische Schauspielerin wird die böse Königin in der neuen Adaption von Disneys Schneewittchen übernehmen, ließ sie Fans auf ihrem Twitter-Account wissen. In einem Interview mit dem Branchenmagazin »Deadline« sagte Gadot: »Es war großartig, all die Unterschiede zu erforschen, zu singen und zu tanzen.« Das Spielen sei sehr »lecker«, und Gadot habe jeden Moment davon genossen.

Lior Raz ist nicht nur ein guter Schauspieler. Der Fauda-Erfinder und einer der Hauptdarsteller der Serie scheint auch ein guter Koch zu sein. Zumindest bewies er das am Dienstag in einer seiner Storys bei Instagram. Auf dem Menü stand Marmelade. Raz zeigte zu »Jamming«, dem berühmten Reggae-Song von Bob Marley & The Wailers, wie er Weintrauben und Äpfel einkochte und wie diese dann später – in kleine Gläser gefüllt – auf Abnehmer warteten. Lecker sah es aus!

Marie van der Zyl hat geheiratet. Die Präsidentin des Board of Deputies in Großbritannien und der Labour-Politiker Adrian Cohen hatten ihre Chuppa laut »Jewish Chronicle« in der Reform-Synagoge im Londoner Westend. Danach ging es, so die Zeitung, in einem roten Doppelstockbus in ein glatt koscheres Restaurant, in dem es unter anderem Apfelkuchen mit Custard-Eis gegeben haben soll. Beides sei kein Bestandteil des normalen Menüs, will der Jewish Chronicle wissen. Wie auch immer: Mazal Tov!

Presse

Laut und deutlich

Jüdische Zeitungen verstanden sich stets als Stimme ihrer Leserschaft. Daran hat sich auch in Deutschland bis heute wenig geändert

von Philipp Lenhard  07.05.2026

Presse

Stimme des Neubeginns

Anfang 1946 kehrten Karl und Lilli Marx aus dem britischen Exil nach Deutschland zurück und übernahmen in Düsseldorf die Herausgeberschaft eines jüdischen Gemeindeblattes. Im Laufe der Jahre ging daraus die Jüdische Allgemeine hervor. Porträt eines Vermittlerpaares

von Ralf Balke  07.05.2026

Zeitungsproduktion

Mit Papier, Schere und Klebestift

Texte kamen per Fax, Manuskripte per Post. Unsere ehemalige Kollegin erinnert sich, wie früher die Allgemeine Jüdische Wochenzeitung gemacht wurde

von Heide Sobotka  07.05.2026

Essay

Herzenstexte auf gedrucktem Papier

Unsere Autorin begann beim Fernsehen, war lange Zeit beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk und schreibt heute für die Jüdische Allgemeine. Eine Liebeserklärung

von Maria Ossowski  07.05.2026

Lübeck

Thomas-Mann-Preis geht an David Grossman

Der israelische Autor wird für seine Romane und Essays geehrt – und für seinen Mut, in schwierigen Zeiten Verständigung zu suchen

 07.05.2026

Jubiläum

Starke Stimme

Vor 80 Jahren erschien die erste Ausgabe der Jüdischen Allgemeinen. Mehr denn je braucht es eine präsente und selbstbewusste jüdische Zeitung in Deutschland

von Philipp Peyman Engel  07.05.2026

Programm

Urbane Ästhetik, cineastische Architektur und späte Aufklärung: Termine und TV-Tipps

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 7. Mai bis zum 14. Mai

 06.05.2026

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

von Imanuel Marcus, Bettina Piper  06.05.2026

Kino

Am Puls der Zeit

Gegen Polarisierung und Boykott: Das Jüdische Filmfestival Berlin Brandenburg will den Blick weiten

von Ayala Goldmann  06.05.2026