Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Lior Raz mit stylischem Mund-Nasen-Schutz Foto: Flash90

Lior Raz trägt vorbildlicherweise einen Mund-Nasen-Schutz, und diesen nicht nur richtig, also über der Nase und nicht darunter, er trägt darüber hinaus auch einen sehr stilvollen. Der Fauda-Darsteller und -Ideengeber hat einen blau-weiß gemusterten Schutz mit dem hebräischen und arabischen Schriftzug »Fauda«. Steht ihm richtig gut, wie in einem Post auf seinem Instagram-Account zu sehen ist. »Protect yourself!«, schrieb er dazu. Recht hat er!

Ben SalomoFoto: Stephan Pramme

Ben Salomo erhält am 7. November den mit 5000 Euro dotierten, erstmals verliehenen Pforzheimer Friedenspreis. Der Berliner werde damit »für seinen vorbildlichen Einsatz für Zivilcourage und Friedensarbeit« geehrt, heißt es in der Begründung auf der Website der Stadt Pforzheim. Ben Salomo, der mit bürgerlichem Namen Jonathan Kalmanovich heißt, in Israel geboren, in Berlin aufgewachsen ist und mit dem Format »Rap am Mittwoch« bekannt wurde, twitterte: »Ich bin überwältigt über diese große Ehre und freue mich unglaublich, dass die Fachjury meine Arbeit mit dem Pforzheimer #Friedenspreis honoriert.«

Daniel HopeFoto: imago images/Future Image

Daniel Hope hat einen ganz besonderen Song, der sein Leben verändert hat: »Message in a Bottle« von der britischen Band The Police. Darüber hat der Geiger in einem Artikel für das »Süddeutsche Zeitung Magazin« geschrieben. Das 1979 entstandene Lied habe er als Kind heimlich unter der Bettdecke im Musikinternat, der Yehudi Menuhin School, gehört. Der Song habe ihn damals wegen der »Klänge von Stewart Copelands Drums, Andy Summers’ Gitarre und Stings außergewöhnlichen Stimme« so fasziniert. Hope hatte in seinem späteren Leben die seltene Chance, mit ebendiesen Musikern zusammenspielen zu können.

Tanzt wieder: Jennifer GreyFoto: imago images/MediaPunch

Jennifer Grey wird wieder tanzen. Am vergangenen Wochenende wurde bekannt, dass es eine Fortsetzung des berühmten Tanzfilms Dirty Dancing geben wird. Wann genau der Film in die Kinos kommt, wurde noch nicht verraten. Auch nicht, ob Grey wieder eine Wassermelone tragen wird.

Leipzig

Ausstellung zu jüdischem Leben und Bach

Johann Sebastian Bach hat sehr wahrscheinlich keine persönlichen Kontakte zu Jüdinnen und Juden gepflegt. Doch seine Werke wurden schon im 18. Jahrhundert von der jüdischen Community aufgeführt und verbreitet

von Katharina Rögner  20.05.2026

Programm

Termine und TV-Tipps

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 21. Mai bis zum 3. Juni

 20.05.2026

London

»In The Grey«: Jake Gyllenhaal als Schuldeneintreiber

Regisseur Guy Ritchie schickt den jüdischen Schauspieler in eine gefährliche Grauzone zwischen Gesetz und Unterwelt

von Philip Dethlefs  20.05.2026

Programm

Lebenswille, musikalische Soiree und Fußball unterm Hakenkreuz: Termine und TV-Tipps

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 14. Mai bis zum 21. Mai

 19.05.2026

Analyse

Warum Israel beim ESC so erfolgreich war

Gegen Israels Teilnahme am ESC gab es viele Proteste, doch die Zuschauer stimmten am Ende überaus oft für den Beitrag ab. Wie passt das zusammen? Eine Analyse zum Voting-System, zur Werbung und dem Beitrag selbst

von Daniel Zander  19.05.2026

Kultur

Wer ist »Michelle«? Das Geheimnis um Israels ESC-Song

Noam Bettans Lied klingt wie eine Trennungsgeschichte – doch viele interpretieren den Text anders: Als die komplizierte Beziehung des jüdischen Volkes zu Europa

von Sabine Brandes  19.05.2026

New York

Bob Dylan - Der geniale Sonderling

Protestlieder, elektrischer Rock, Country-Alben, religiöse Musik. Die Welt hat ihm einige der einflussreichsten Musikstücke zu verdanken. Eine Ikone wollte er aber nie sein

von Anne Pollmann  19.05.2026

Berlin/Paris

Berliner Fotograf dokumentiert Pariser Juden-Deportation

Lange Zeit unbekannte Fotos zeigen, wie Pariser Juden 1941 ahnungslos einer Vorladung folgten – und in den Abgrund geführt wurden. Was der Harry Croner dabei dokumentierte

 19.05.2026

In eigener Sache

»Jüdische Allgemeine« erhält Tacheles-Preis

Der Tacheles-Preis wird alle zwei Jahre an Personen oder Organisationen verliehen, die sich für die Sicherung einer jüdischen Zukunft in Deutschland einsetzen. Die Laudatio hält der neue WELT-Chefredakteur Helge Fuhst

 18.05.2026