Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Natalie Portman Foto: imago images/APress

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

von Katrin Richter  08.01.2020 23:33 Uhr

Natalie ­Portman hat mal wieder einen neuen Buchtipp. Unter #whatnatreads postete sie auf ihrem Ins­tagram-Account ein Selfie mit dem aktuellen Buch von Valeria Lui­selli. »Ich habe gerade mit Lost Children Archive angefangen, und es ist wunderbar, poetisch, einfallsreich und politisch.« Obwohl es darin um Krieg, Haft von Einwanderungskindern und Abscheulichkeiten gegenüber den amerikanischen Ureinwohnern gehe, finde Luiselli trotz dieser schweren Themen Schönheit und gelegentlich sogar Humor, schreibt Portman. Wer hat das Buch schon gelesen?

Rebecca Siemoneit-BarumFoto: imago images/Horst Galuschka

Rebecca Siemoneit-Barum hat bereits zum Jahresanfang Erfüllung gefunden – in ihrem ersten Job 2020. »Ich stehe als Moderatorin und Sängerin in 48 Vorstellungen auf der Bühne des @ovag.gruppe Neujahrsvarieté in Bad Nauheim«, postete die Schauspielerin in den sozialen Medien. Wer Siemoneit-Barum nicht als Moderatorin, sondern als Wettkämpferin sehen will, der kann dies in der Kabel1-Sendung Rosins Fettkampf tun, denn dort rückt sie den überflüssigen Pfunden auf den Pelz. Schon jetzt ist der Vorher-Nachher-Effekt jedenfalls unübersehbar.

Gene SimmonsFoto: imago images / Stefan M Prager

Gene Simmons hat kürzlich sein etwas sehr cooles Frühstücksritual enthüllt. Und während dieses Video viral ging, nutzte der Musiker die Gelegenheit, seine Fans zu Spenden für die australische Heilsarmee aufzurufen, um gegen die verheerenden Feuer zu kämpfen.

Sacha Baron CohenFoto: imago images / ZUMA Press

Sacha Baron Cohen hat bei der Verleihung der Golden Globes in Los Angeles ordentlich in Richtung Mark Zuckerberg ausgeteilt. Der britische Schauspieler Ba-
ron Cohen, der den Award für Taika Waititis neuen Film Jojo Rabbit präsentierte, gab vor, eine Ankündigung für The So-
cial Network, den 2010 erschienenen Film über Facebook-Erfinder Zuckerberg, vorzulesen: Dies sei ein Film über ein »naives, törichtes Kind, das Nazi-Propaganda verbreitet und nur eingebildete Freunde hat. Sein Name ist Mark Zuckerberg«. Das saß!

Solingen

100 Porträts jüdischer Künstlerinnen im Zentrum für verfolgte Künste

Die Ausstellung erzählt von künstlerischen Lebenswegen zwischen Krieg, Verfolgung und Neubeginn, wie das Museum ankündigte

 11.03.2026

Programm

Kakaniens Kinder, Jakobs Zelte und Israels Superfood: Termine und TV-Tipps

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 12. bis zum 19. März

 11.03.2026

Filmfestival von Cannes

Barbra Streisand erhält Ehrenpalme

Das jüdische Multitalent gewann zehn Grammy Awards, zwei Oscars und elf Golden Globes. Nun kommt eine weitere Ehrung hinzu

 11.03.2026

TV-Tipp

»Doctor Strange in the Multiverse of Madness« bei ProSieben

Fortsetzung des Superheldenfilms um den titelgebenden Magier

von Jan Lehr  11.03.2026

Lanz und Precht

»Irgendwie so bombt man sich das Ganze am Ende zurecht«

In ihrem wöchentlichen Podcast versuchen sich Talkmaster Markus Lanz und Philosoph Richard David Precht an einer Analyse der Hintergründe des Irankriegs – und scheitern gewaltig

von Michael Thaidigsmann  11.03.2026

Berlin-Neukölln

Wer ist dieser Mann?

Er lehrte arabische Schüler die Geschichte des Holocausts, organisierte einen Austausch mit Israelis und hielt Drohungen stand. Hudhaifa Al-Mashhadanis Geschichte faszinierte die Medien, begeisterte Politiker und schenkte ihm das Vertrauen jüdischer Organisationen. Aber ist alles daran wahr?

von Mascha Malburg  11.03.2026

TV-Tipp

Die Puppe mit dem Hitlergruß: Das turbulente Leben der Unternehmerin Käthe Kruse

»Ich kauf‘ Euch keine Puppen - macht Euch selber welche!« Max Kruses junge Geliebte nahm diese brüske Absage wortwörtlich und wurde berühmt. Arte zeichnet die bewegte Biografie von Käthe Kruse nach

von Manfred Riepe  11.03.2026

Amulette

Erfurter Ausstellung zeigt israelische Kunst

Die Galerie Waidspeicher zeigt Werke israelischer Künstlerinnen und 555 Hamsa-Amulette aus Jerusalem. Das Motiv der Hamsa in Form einer geöffneten Hand ist im Judentum, im Islam und im Christentum gebräuchlich

von Matthias Thüsing  10.03.2026

München

Ermittlungen zu Nazi-Parole gegen Fleischhauer eingestellt

Der Kolumnist bedient sich bei einem Podcast eines Slogans der Nationalsozialisten, um damit den AfD-Nachwuchs zu kritisieren. Deshalb wird gegen ihn ermittelt - jedoch nicht besonders lang

 10.03.2026