Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Wolf Biermann Foto: imago images / Rainer Unkel

Wolf Biermann sollte in der NDR-Talkshow etwas Nettes über den deutsch-israelischen Koch Tom Franz sagen. Stattdessen redete er – auch sehr nett – über einen seiner Söhne, und zwar über Eliyah Havemann. Genau dieser twitterte den Videoschnipsel, in dem Biermann, zu Franz gewandt, erläutert, warum er froh ist, dass sein Sohn nicht auf ihn gehört habe, zum Judentum konvertierte und nach Israel auswanderte. »Tom hatte Glück«, schrieb Havemann in seinem Tweet.

William Shatner hat Partei für Quentin Tarantino ergriffen. Der Regisseur (Pulp Fiction, Inglourious Basterds) will nämlich als eines seiner nächsten Projekte einen neuen Star Trek-Teil drehen. Tarantino kündigte vorsorglich an, sollte er den Job übernehmen, werde es nicht jugendfrei. Anders ausgedrückt: Es könnte eine kleine Anhäufung von Kraftausdrücken geben. Und genau das regt Fans auf. Shatner zeigte sich irritiert: »Warum flippen die Leute deswegen aus? So wie ich das verstehe, wurden auch bei Star Trek Discovery Kraftausdrücke benutzt. Warum regt sich darüber niemand auf?«

Gal Gadot hat sich für ihre Schauspielkollegin Ali Stroker starkgemacht. Stroker, die in der vergangenen Woche als erste Schauspielerin mit einem Handicap einen Tony Award bekam, hatte ihre Auszeichnung unter anderem »allen Kindern mit einem Handicap« gewidmet. Gadot schrieb: »Du bist der wahre Star, der uns daran erinnert, unser inneres Licht klar und hell leuchten zu lassen.«

Jon Stewart war zu Tränen gerührt. Der ehemalige Daily Show-Moderator, der sich für Feuerwehrmänner einsetzt, die an gesundheitlichen Folgen des 11. September 2001 leiden, bekam eine Einsatzjacke geschenkt, die dem Ersthelfer Ray Pfeifer gehört hatte. Der starb an Krebs, nachdem er am Ground Zero mit giftigen Substanzen in Berührung gekommen war. Stewart, der sich seit Jahren für medizinische Versorgung engagiert, sang vergangene Woche ein Loblied auf die Feuerwehrleute.

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