Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Kann fast ganz gut singen: Rolf Eden Foto: imago

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

 06.10.2014 17:35 Uhr

Mila Kunis ist Mutter geworden. Die Schauspielerin brachte am vergangenen Donnerstag im Cedars-Sinai Medical Center in Los Angeles ein Mädchen zur Welt. Kunis und ihr Verlobter, der Schauspieler Ashton Kutcher, seien überglücklich. Den Namen haben sie auch schon verraten: Wyatt Isabelle. Das Kind solle jüdisch erzogen werden.

Rabbi Hyman Krustofski ist tot. Der Vater von Krusty, dem Clown, der ja mit vollem Namen Herschel Shmoikel Pinchas Yerucham Krustofski heißt, starb in der 26. Staffel der Simpsons. Der bedeutende letzte Satz des Zeichentrick-Rabbis galt seinem Sohn: »Wenn du meine ehrliche Meinung über dich wissen willst. Du warst immer ein ...« Allerdings gab es in der Folge noch eine schöne Abschlussvorstellung: nämlich die über einen jüdischen Himmel, in dem Albert Einstein mit Golda Meir und Groucho Marx mit Karl Marx tanzt.

Hugo Egon Balder rät jedem, der jung und kreativ ist und Unterhaltung machen will, davon ab, ins Fernsehen zu gehen. Das sagte der Entertainer dem Wirtschaftsmagazin brand eins: »Wer den Schalk im Nacken hat, ist dort verraten und verkauft. Wenn Sie mich fragen, dann sprechen wir nicht von einer Krise des deutschen Unterhaltungsfernsehens. Es ist eher eine Katastrophe.«

Sarah Silverman hat bei Saturday Night Live über Orthodoxe gelästert. »Heute endet Jom Kippur«, sagte Silverman in der Ausgabe vergangenen Samstag, »und ich wollte die Gelegenheit nutzen, allen Chassiden da draußen zu sagen: Ich verspreche euch, Gott ist es egal, ob ihr einen Baumwollanzug mitten im Sommer tragt.«

Rolf Eden hat es bei der RTL-Sendung Das Supertalent mit seiner Version von »Schön muss sie sein« leider nicht in die nächste Runde geschafft. Eden, der nach eigenen Angaben bereits im zarten Alter von nur sechs Jahren eine Band hatte, konnte allerdings Juror Bruce Darnell fast ein bisschen begeistern: »Mit 84 auf die Bühne zu kommen und so zu singen – das war Entertainment pur. Du hast dich nicht blamiert. Es war kein Supertalent, es war alles okay«. kat

Stuttgart

Startschuss für die Jewrovision

Der jüdische Jugend-Musikwettbewerb hat begonnen. In der baden-württembergischen Landeshauptstadt treten heute 13 Teams aus ganz Deutschland auf

von Joshua Schultheis  15.05.2026 Aktualisiert

Jewrovision 2026

Die Nervosität steigt …

Schon bald gehen die Scheinwerfer an und 600 jüdische Jugendliche aus ganz Deutschland werden ihre Showacts zum Besten geben

von Nicole Dreyfus  15.05.2026

Kino

»Palästina 36«

In ihrer Doku geht die palästinensische Regisseurin Annemarie Jacir fahrlässig mit einem historischen Thema um

von Ralf Balke  15.05.2026

Gesangswettbewerb

ESC: Ein bisschen Aufregung in Wien

In Wien sollen Kaffeehäuser Patenschaften für die Teilnehmerländer übernehmen, doch ausgerechnet für Israel fand sich keines bereit

von Martin Krauss  15.05.2026

Wien

ESC-Finale: Noam Bettan tritt als Dritter auf

Unter ESC-Beobachtern gilt ein früher Startplatz traditionell als möglicher Nachteil im Rennen um den Sieg

 15.05.2026

Musik

Jay Beckenstein wird 75

Der jüdische Saxofonist aus Buffalo, der seine Jugend in Westdeutschland verbrachte, gründete eine der wichtigsten Fusion-Bands und bietet sanfte Klänge

von Imanuel Marcus  14.05.2026

Berlin

TU eröffnet neues Kompetenzzentrum für Antisemitismusforschung

Nach umfassendem Umbau stünden künftig rund 55.000 Bücher und Zeitschriften sowie etwa 11.000 visuelle Antisemitika für Forschung und Lehre zur Verfügung

 14.05.2026

Zahl der Woche

13 Gruppen

Fun Facts und Wissenswertes

 14.05.2026

Eurovision Song Contest

Die Leichtigkeit der anderen

Der Schoa-Überlebende Walter Andreas Schwarz vertrat Deutschland 1956 beim ersten Grand Prix Eurovision in Lugano. Seine Biografie prallte auf ein Publikum, das die Vergangenheit hinter sich lassen wollte

von Claudio Minardi  14.05.2026