Geheimnisse und Geständnisse

Plotkes

Nicolas Sarkozy hat Gerüchten zufolge eine Affäre mit seiner Umweltstaatssekretärin Chantal Jouanno. Der bereits dreimal verheiratete französische Präsident soll damit auf eine Liaison seiner Frau Carla Bruni reagiert haben, die sich mit dem Musiker Benjamin Biolay vergnügt haben soll. Dass Bruni nicht eben zurückhaltend ist, weiß man schon seit Längerem. »Ich bin von Zeit zu Zeit monogam«, sagte sie unlängst, »aber ich ziehe die Polygamie vor.«

Susan Sideropoulos freut sich grenzenlos, denn sie ist Mutter eines Sohnes geworden. Der Junge, der am Sonntag in einem Berliner Krankenhaus das Licht der Welt erblickte, trägt den Namen Joel Panagiotis Shtizberg. Bei der Geburt war auch Jakob Shtizberg, der Vater des Babys, dabei. Nun mehren sich die Befürchtungen vieler Fans, dass die hübsche Schauspielerin nicht mehr aus ihrer Baby-Pause ans Set der Daily-Soap Gute Zeiten, schlechte Zeiten zurückkehren wird.

Mel gibson führt seine antisemitischen Äußerungen aus dem Jahr 2006 voll und ganz auf seinen Alkoholkonsum zurück. »Es hieß, ich hätte eine Tirade abgefeuert, dabei war ich zu betrunken, um mehr als fünf Sätze zu sprechen«, erklärte der Schauspieler. Dass indes auch schon ein einziger Satz des Guten zu viel sein kann, davon zeugt ein Blick ins Protokoll, das die Polizei nach seiner Festnahme wegen Trunkenheit am Steuer anfertigte. Dort heißt es unter anderem: »Die Juden sind verantwortlich für alle Kriege dieser Welt.«

Justine Lévy hat eine eher untypische Sucht entwickelt und ist seit über fünf Jahren abhängig von Nikotinkaugummis. »Am Anfang spürt man so eine kleine Stimulation durch das Nikotin und danach schmeckt es einfach nur gut«, weiß die Tochter des französischen Philosophen Bernard-Henri Lévy zu berichten. Nach eigenen Angaben behält sie den Kaugummi sogar über Nacht in der Wange, um morgens nach dem Aufstehen sofort weiterkauen zu können. Ob sie sich bei so viel Zahnhygiene noch die Zähne putzt, ist nicht überliefert.

»Von Monet bis Picasso«

Ausstellung in Hamburg würdigt jüdische Kunstsammler

Die Schau versammelt rund 100 Werke unter anderem von Claude Monet, Pablo Picasso, Paul Cézanne, Ernst Ludwig Kirchner, Paula Modersohn-Becker und Vincent van Gogh

 09.09.2026

Mascha Malburg und Joshua Schultheis

In eigener Sache

Mascha Malburg und Joshua Schultheis werden mit dem Georg-Stefan-Troller-Preis ausgezeichnet

Die Redakteurin der Jüdischen Allgemeinen und der freie Mitarbeiter erhalten die Auszeichnung für ihre Interviewreihe mit Juden aus Deutschland

 09.09.2026

Programm

Tipps und Termine

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 10. September bis zum 17. September

 09.09.2026

Zahl der Woche

22.233 israelische Kinder und Jugendliche

Fun Facts und Wissenswertes

 09.09.2026

Musik und Politik

Pink kritisiert Macklemore für Anti-Israel-Auftritt bei Ed Sheeran

Macklemore nutzte seinen Auftritt bei einem Konzert von Ed Sheeran, um Israel Völkermord vorzuwerfen. Das hat offenbar nicht nur jüdische Organisationen verärgert, sondern auch die Sängerin Pink

 09.09.2026

Ausstellung

Der zerbrochene Messias

Utopien, Visionen und eine Frau als Erlöserin: 25 Jahre nach seiner Gründung zeigt das Jüdische Museum Berlin zwölf zeitgenössische Künstler als Kontrast zu den Schrecken der Gegenwart

von Ayala Goldmann  09.09.2026

"Two serious people sit on outdoor metal stairs in casual, tactical clothing, appearing tired or contemplative, with sunlight casting shadows behind them against a plain wall in a rugged environment."

Netflix

Wenn Fiktion auf Realität trifft

Die israelische Erfolgsserie »Fauda« meldet sich mit einer eindrucksvollen neuen Staffel zurück

von Sarah Cohen-Fantl  09.09.2026

Philosophie

Zwischen Mensch und Maschine

Vor rund 100 Jahren kam Hilary Putnam 1926 in Chicago zur Welt. Der amerikanische Denker revidierte regelmäßig seine Positionen. Seine Philosophie ist überraschend dialogisch – was eine wenig bekannte judaistische Perspektive eröffnet.

von Richard Blättel  08.09.2026

Jubiläum

60 Jahre »Star Trek«: Faszinierend!

Vor 60 Jahren landete das Raumschiff »Enterprise« in den US-Wohnzimmern - und damit auch ein jüdischer Segen

von Alexander Brüggemann  08.09.2026