Bremen

Philosophin Lea Ypi erhält Hannah-Arendt-Preis 2026

Lea Ypi Foto: picture alliance / GEORG HOCHMUTH / APA / picturedesk.com

Der Hannah-Arendt-Preis für politisches Denken 2026 geht an die albanisch-britische Philosophin, Politikwissenschaftlerin und Buchautorin Lea Ypi. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung werde am 10. Dezember im Bremer Rathaus überreicht, teilten der Hannah-Arendt-Verein für politisches Denken und die Heinrich-Böll-Stiftung am Mittwoch in Bremen mit.

Die internationale Jury würdigte Ypi als herausragende politische Denkerin der Gegenwart. Ihr Werk verbinde politische Erfahrungen unter einem totalitären System mit philosophischer Reflexion und historischer Analyse. Angesichts neuer autoritärer Herausforderungen gewinne ihr Verständnis von Freiheit und Demokratie besondere Aktualität, hieß es zur Begründung.

Bestseller über das Aufwachsen in Albanien

Lea Ypi wurde 1979 im albanischen Tirana geboren und lehrt als Professorin für Politik und Philosophie an der London School of Economics. Internationale Bekanntheit erlangte sie mit ihrem autobiografischen Bestseller »Frei. Erwachsenwerden am Ende der Geschichte« (2022). Stifter des Preises sind die Freie Hansestadt Bremen sowie die Heinrich-Böll-Stiftung im Bund und in Bremen. epd

Kolumne

Fastenkurse im Bordbistro

Wieder mal Spaß gehabt mit der Deutschen Bahn: Über die Katastrophe eines Weltkonzerns

von Maria Ossowski  16.09.2026

"Two serious people sit on outdoor metal stairs in casual, tactical clothing, appearing tired or contemplative, with sunlight casting shadows behind them against a plain wall in a rugged environment."

Netflix

Wenn Fiktion auf Realität trifft

Die israelische Erfolgsserie »Fauda« meldet sich mit einer eindrucksvollen neuen Staffel zurück

von Sarah Cohen-Fantl  16.09.2026

Programm

Vernissagen, Workshops und eine Zeitreise ins Berlin von »Babylon Berlin«: Tipps und Termine

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 17. September bis zum 30. September

 16.09.2026

Gaza-Krieg

Der falsche Genozidvorwurf

Der US-Historiker Jeffrey Herf widerspricht seinem viel zitierten israelischen Kollegen Omer Bartov. Eine Klarstellung

von Jeffrey Herf  16.09.2026

Gegen Vorurteile

Über Tattoos, Sport und die Frage, was eigentlich koscher ist - Neuauflage eines Projekts zu jüdischem Leben

Vorne Fotos, hinten Erklärtexte und QR-Codes: Eine neue Box mit Material zu jüdischem Leben in Deutschland ist erschienen. Gedacht ist sie für Schule oder Erwachsenenbildung - und als Beitrag gegen Antisemitismus

von Leticia Witte  16.09.2026

New York

Jetzt äußert sich Ed Sheeran zum Macklemore-Aus

Wegen israelfeindlichen Aussagen wurde US-Rapper Macklemore von Sheerans Tour ausgeschlossen. Nun schildert der Popstar seine Sicht der Dinge

 16.09.2026

Kino

»David« - Familienfreundliches Musical nach Motiven aus der Bibel

Ein kleiner Junge besiegt einen furchteinflößenden Riesen mit der Steinschleuder. Die Geschichte von David und Goliath kennen auch viele, die sonst nicht so bibelfest sind. Und sie bietet viel Stoff für eine Verfilmung

von Martin Ostermann  15.09.2026

Israel

Wie Quentin Tarantino Israelis den Kinobesuch vermiest

Berichte über Quentin Tarantinos Kinobesuche gehen in Israel viral. Eine Frau hätte ihn beinahe angebrüllt

von Sophie Albers Ben Chamo  15.09.2026

Dearborn

Henry Fords antisemitische Vergangenheit in Ausstellung behandelt

Im nächsten Jahr öffnet Fair Lane, das frühere Anwesen von Henry Ford, wieder für Besucher. Die Einrichtung stellt sich nun einer Vergangenheit, die in der Region lange nur unzureichend thematisiert wurde

 15.09.2026