Los Angeles

Natalie Portman erwartet drittes Kind

Natalie Portman Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com

Der Hollywood-Star Natalie Portman ist erneut schwanger. Die 44-jährige Schauspielerin erwartet ihr drittes Kind – und das erste gemeinsame Baby mit ihrem Partner Tanguy Destable.

Die Oscar-Preisträgerin bestätigte die Nachricht in einem Interview mit der Publikation »Harper’s Bazaar«. Dort sagte sie über die Schwangerschaft: »Tanguy und ich sind sehr aufgeregt.« Weiter erklärte Portman: »Ich bin einfach sehr dankbar. Ich weiß, dass das ein großes Privileg und ein Wunder ist.«

Für die Jüdin Natalie Portman ist es das dritte Kind. Aus ihrer früheren Ehe mit dem Choreografen und Regisseur Benjamin Millepied hat sie bereits Sohn Aleph (14) und Tochter Amalia (9).

Entwicklung und Interessen

Die Beziehung zu dem französischen Musiker Destable war im Frühjahr 2025 bekannt geworden. Zu diesem Zeitpunkt lag die Scheidung von Millepied rund ein Jahr zurück.

Obwohl Portman zu den bekanntesten Schauspielerinnen Hollywoods zählt, hält sie ihre Kinder weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus. Zugleich spricht sie immer wieder mit Stolz über deren Entwicklung und Interessen.

Lesen Sie auch

Bereits 2022 sagte sie, sie befinde sich beruflich in einer Phase, in der sie vor allem ihre Kinder beeindrucken wolle. Damals hatten diese sie ermutigt, die Rolle der Mighty Thor in »Thor: Love and Thunder« anzunehmen.

Junger Modemacher

Erst Anfang des Jahres erzählte Portman in einer TV-Show, dass ihr Sohn bereits ein eigenes Modelabel gegründet habe. »Mein Sohn, mein 14-Jähriger, hat eine Kleidungsmarke namens Vanté gestartet. Ich bin sehr stolz auf ihn«, sagte sie.

Auch die Schauspielerin schwärmt häufig vom Familienleben. In einem früheren Gespräch erklärte sie, ihre Kinder seien für sie »eine Quelle der Freude«, weil sie miterleben könne, wie sie sich zu eigenständigen Persönlichkeiten entwickelten.

Gleichzeitig achtet sie weiterhin konsequent auf Privatsphäre. Öffentlich habe sie früh klare Grenzen gesetzt, erklärte sie einmal. Deshalb gebe es etwa keine Fotoshootings mit ihren Kindern.

Die 44-jährige Natalie Portman ist die Tochter der Künstlerin Shelley Stevens, deren jüdische Eltern aus Österreich und Russland in die USA einwanderten. Ihr Vater ist der in Israel geborene Gynäkologe Avner Hershlag. im

Film

Serienhit geht weiter: Warum will jeder »Nobody Wants This«?

Eine freizügige Sex-Podcasterin und ein charmanter Rabbiner verlieben sich. Ihre Geschichte ist ein gelungener Gegenentwurf zu klischeehaften Rom-Coms. So geht die Erfolgsserie weiter

von Simone Andrea Mayer  23.10.2026

Berlin

Wenn Wolf Biermann den roten Bademantel trägt

Die Stasi wollte den Liedermacher zum Alkoholmissbrauch verleiten und seine Beziehungen zerstören. Ein Film zeigt, wie er das überstand - und was er mit fast 90 macht: Kraulen in der Ostsee zum Beispiel

von Lisa Forster, Sven Gösmann  23.10.2026

Debatte

Wahl in Israel: Star-Dirigent Lahav Shani meldet sich ausführlich zu Wort

In der Vergangenheit war der Musiker mehrmals im Visier radikaler Israelfeinde

 22.10.2026

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

von Imanuel Marcus  22.10.2026

Berlin

Igor Levit spricht über eigenes Label

Der Starpianist will andere Künstler unterstützen

 22.10.2026

Bildung

»Wir müssen investieren«

Der Präsident der Bar-Ilan-Universität, Arie Zaban, über Wissenschaft in politischen Krisenzeiten und deutsch-israelische Zusammenarbeit

von Gabriele Hermani  22.10.2026

Glosse

Beim »Spiegel« kann man jetzt mit der Nazi-Kartei chatten

Das Hamburger Nachrichtenmagazin hat nachgelegt: Nun gibt es einen Chatbot, mit dessen Hilfe der Leser mit der NSDAP-Mitgliederkartei interagieren kann. Dafür verdient der »Spiegel« Lob, Grimme-Preis und Dank, findet unser Autor

von Michael Thaidigsmann  21.10.2026

Programm

BALAGAN, KUKURÍKU und Jazzy Diaspora: Tipps und Termine

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 22. Oktober bis zum 28. Oktober

 21.10.2026

Mirjam Zadoff

Leiterin verlässt NS-Dokuzentrum München

Die Innsbruckerin geht zum 1. März 2027 ans Haus der Geschichte Österreich in Wien

 21.10.2026