Musik

Lenny Kravitz entwirft Flügel

Lenny Kravitz Foto: imago images/MediaPunch

Der vor allem für seine Gitarrenkünste bekannte Lenny Kravitz (56) hat die Musik ursprünglich über das Klavier für sich entdeckt. Als Kind habe seine Familie ein Klavier im Wohnzimmer stehen gehabt, sagte Kravitz am Donnerstag bei einer Pressekonferenz per Videoschalte.

»Ich habe auf das Klavier draufgehauen und das hat mich fasziniert. Das war meine erste Erfahrung mit Musik.« Sein Vater habe nicht gespielt. »Meine Mutter konnte ein Lied: Für Elise. Das hat sie immer gespielt und ich habe zugehört.«

https://www.instagram.com/p/CGFPocQpMYE/

Bahamas Noch heute benutze er ein Klavier, um Songs zu schreiben, sagte Kravitz weiter. Der Musiker, der bei der Pressekonferenz aus seinem Haus auf den Bahamas zugeschaltet war, hat gerade einen auf zehn Exemplare limitierten Flügel für den Klavier-Hersteller Steinway & Sons entworfen.

Dabei habe er vor allem daran gedacht, wie das Instrument in sein Haus in Paris passe, sagte Kravitz. Der Flügel sei aber auch für Menschen gedacht, die nicht Klavier spielen könnten. »Es gibt so viele Menschen, die ein Klavier in ihrem Haus haben, obwohl sie nicht spielen – und für die kann es wie eine Skulptur sein.«

Der vielfach preisgekrönte Musiker, der seit Ende der 80er-Jahre mit Alben wie »Are You Gonna Go My Way«, »Lenny« oder »Black and White America« Erfolge feiert, hat vor wenigen Tagen unter dem Titel Let Love Rule auch eine Autobiografie herausgebracht. dpa

Leipzig

Ausstellung zu jüdischem Leben und Bach

Johann Sebastian Bach hat sehr wahrscheinlich keine persönlichen Kontakte zu Jüdinnen und Juden gepflegt. Doch seine Werke wurden schon im 18. Jahrhundert von der jüdischen Community aufgeführt und verbreitet

von Katharina Rögner  20.05.2026

Programm

Termine und TV-Tipps

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 21. Mai bis zum 3. Juni

 20.05.2026

London

»In The Grey«: Jake Gyllenhaal als Schuldeneintreiber

Regisseur Guy Ritchie schickt den jüdischen Schauspieler in eine gefährliche Grauzone zwischen Gesetz und Unterwelt

von Philip Dethlefs  20.05.2026

Programm

Lebenswille, musikalische Soiree und Fußball unterm Hakenkreuz: Termine und TV-Tipps

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 14. Mai bis zum 21. Mai

 19.05.2026

Analyse

Warum Israel beim ESC so erfolgreich war

Gegen Israels Teilnahme am ESC gab es viele Proteste, doch die Zuschauer stimmten am Ende überaus oft für den Beitrag ab. Wie passt das zusammen? Eine Analyse zum Voting-System, zur Werbung und dem Beitrag selbst

von Daniel Zander  19.05.2026

Kultur

Wer ist »Michelle«? Das Geheimnis um Israels ESC-Song

Noam Bettans Lied klingt wie eine Trennungsgeschichte – doch viele interpretieren den Text anders: Als die komplizierte Beziehung des jüdischen Volkes zu Europa

von Sabine Brandes  19.05.2026

New York

Bob Dylan - Der geniale Sonderling

Protestlieder, elektrischer Rock, Country-Alben, religiöse Musik. Die Welt hat ihm einige der einflussreichsten Musikstücke zu verdanken. Eine Ikone wollte er aber nie sein

von Anne Pollmann  19.05.2026

Berlin/Paris

Berliner Fotograf dokumentiert Pariser Juden-Deportation

Lange Zeit unbekannte Fotos zeigen, wie Pariser Juden 1941 ahnungslos einer Vorladung folgten – und in den Abgrund geführt wurden. Was der Harry Croner dabei dokumentierte

 19.05.2026

In eigener Sache

»Jüdische Allgemeine« erhält Tacheles-Preis

Der Tacheles-Preis wird alle zwei Jahre an Personen oder Organisationen verliehen, die sich für die Sicherung einer jüdischen Zukunft in Deutschland einsetzen. Die Laudatio hält der neue WELT-Chefredakteur Helge Fuhst

 18.05.2026