Brian Epstein

Leben von Beatles-Manager wird verfilmt

Brian Epstein im Shea Stadium in New York Foto: imago images/ZUMA/Keystone

Das Leben des legendären Beatles-Managers Brian Epstein, der die »Fab Four« 1961 berühmt machte, wird verfilmt. Das geplante Biopic »Midas Man« wird von dem schwedischen Regisseur Jonas Akerlund (54) inszeniert, wie das US-Branchenblatt »Variety« am Donnerstag (Ortszeit) berichtete.

Cavern Club Epstein hatte die jungen Musiker im Cavern Club in Liverpool entdeckt, er klopfte bei Plattenfirmen an und erwirkte einen Vertrag für die vier, damals noch mit Schlagzeuger Pete Best, der dann durch Ringo Starr ausgetauscht wurde. 

Nach Hits wie »She Loves You« und »I Wanna Hold Your Hand« im Jahr 1963 brachte Epstein die Beatles in den USA in der Ed-Sullivan-Show unter, ihre Konzerte in der Carnegie Hall waren der Durchbruch auf dem amerikanischen Markt. Epstein hatte den Spitznamen als »fünfter Beatle«. Er starb im Sommer 1967 mit 32 Jahren an einer Überdosis Schlaftabletten.

Weitblick Epstein habe einen »erstaunlichen Weitblick« gehabt, sagte Akerlund in einer Mitteilung. »Ich möchte ihn wieder zum Leben erwecken«. »Midas Man« soll in London, Liverpool und in den USA gedreht werden.

Der Grammy-Preisträger hat zahlreiche Musikvideos mit Stars wie Madonna, Beyoncé, Lady Gaga, U2 und den Rolling Stones gedreht. Er arbeitete auch mit der Berliner Band Rammstein an der Doku »Rammstein: Paris«. Zu weiteren Filmen zählen der Thriller »Horsemen« und das Musikdrama »Lords of Chaos«. dpa

Zahl der Woche

13 Sommer- und Winter-Machanot

Fun Facts und Wissenswertes

 27.01.2026

Kairo/Berlin

Ägypten verbietet Buch zu Gaza-Krieg - Autoren: Das Interesse ist riesig

Ihr Streitgespräch über den Nahostkonflikt sorgte in Deutschland für viel Aufmerksamkeit - doch Ägyptens Zensur verbietet das Buch von Philipp Peyman Engel und Hamed Abdel-Samad. Die Autoren nehmen es eher gelassen

 27.01.2026

USA

Kanye West entschuldigt sich erneut für Antisemitismus

In einer ganzseitigen Anzeige im Wall Street Journal schreibt der Rapper: »Ich bin kein Nazi und kein Antisemit. Ich liebe jüdische Menschen.«

 27.01.2026

Meinung

Ein Schmock kommt selten allein

Im »Dschungelcamp« scheint Gil Ofarim in bester Gesellschaft. Doch was hat er aus seiner Lüge in der »Davidstern-Affäre« gelernt?

von Ayala Goldmann  27.01.2026

Meinung

»Zeit Geschichte« stellt sich in eine unsägliche Tradition

Das Titelbild der neuen Ausgabe des Hefts reduziert den Nahostkonflikt auf ein simples Gut-gegen-Böse-Schema. Immer wieder nutzen renommierte Medien problematische Bildsprache, wenn es um Israel geht

von Nikolas Lelle  27.01.2026

Oscar-Nominierungen

Natalie Portman: Frauen kommen zu kurz

Man sehe die Hürden für Regisseurinnen auf jeder Ebene, so die Schauspielerin

 27.01.2026

Fernsehen

Und dann sagt Gil Ofarim: »Jetzt habe ich ein bisschen was kapiert«

Am 4. Tag im Dschungelcamp spielte sich alles ab, wofür der Begriff »Fremdschämen« erfunden wurde

von Martin Krauß  26.01.2026

Serie

»Holocaust«-Serie: Wendepunkt der deutschen Erinnerungskultur

Vor 47 Jahren wurde im öffentlich-rechtlichen Fernsehen die US-Serie »Holocaust - Die Geschichte der Familie Weiss« ausgestrahlt. Der damals verantwortliche Leiter der Hauptabteilung Fernsehspiel erinnert sich an Widerstände und weinende Anrufer

von Jonas Grimm  26.01.2026

Der diesjährige Lerntag "Jom Ijun" findet am 1. Februar im Gemeindezentrum der ICZ in Zürich statt.

Interview

»Wir sind in der kleinen jüdischen Welt einsam«

Der diesjährige Lerntag »Jom Ijun« beleuchtet das innerjüdische Spannungsfeld zwischen Gemeinschaft und Individualismus. Warum auch der jüdische Diskurs davon betroffen ist, erklären die Organisatoren Ron Caneel und Ehud Landau im Gespräch

von Nicole Dreyfus  26.01.2026