Sport

Im Zeichen des Jubiläums

Spiel im Jubiläumsjahr Foto: dpa

Es ist das Spiel der Saison – sowohl für Maccabi Tel Aviv als auch für Alba Berlin. Denn die Mannschaft, die am Donnerstagabend gewinnt, zieht ins Viertelfinale der Euroleague ein.

Doch nicht nur deswegen sind die Fans aufgeregt: Denn die Begegnung steht ganz im Zeichen eines Jubiläums, nämlich »50 Jahre diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und Israel« – und dafür seien die beiden Mannschaften das beste Beispiel, denn sie repräsentierten »gelebte Beziehung zwischen Menschen und Gruppen, nicht nur zwischen Regierungen«, beschreibt die Israelische Botschaft in Berlin die Begegnung am Donnerstag in der O2-Arena.

Peres Während der Halbzeitpause wird der israelische Botschafter Yakov Hadas-Handelsman sowie die Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen Dilek Kolat (SPD) einige Worte an das Publikum richten. Als besonderes Highlight ist während des kompletten Spiels ein Videoclip zu sehen, der einen Rückblick über die vergangenen 50 Jahre gibt.

Außerdem spielen Maccabis und Albas U 14 Teams gegeneinander. Denn auch die Jüngsten üben sich fleißig in sportlicher Diplomatie: Beide Jugendmannschaften besuchen sich regelmäßig und trainieren zusammen – mal in Israel, mal in Deutschland. Der nächste Austausch ist im August geplant, dann fährt Albas JBBL-Team für eine Woche nach Tel Aviv. ja

Berlinale-Film

Special Screening: David Cunio in Berlin erwartet

Das Kino Babylon zeigt vier Monate nach der Freilassung der israelischen Hamas-Geisel eine neue Fassung des Films »A Letter To David«

von Ayala Goldmann  12.02.2026

Meinung

Schuld und Sühne?

Martin Krauß irritiert der Umgang mancher Medien mit dem »Dschungelcamp«-König Gil Ofarim

von Martin Krauß  12.02.2026

Kulturkolumne

»Konti: Mission BRD«

Meine Bewältigung der Einwanderung nach Deutschland: Wie ich als Immigrant ein Brettspiel entwickelte

von Eugen El  12.02.2026

Hollywood

Rachel Weisz spielt in Neuauflage von »Die Mumie« mit

Beim dritten Teil hatte die Schauspielerin eine Mitwirkung abgelehnt, da sie das Drehbuch nicht überzeugt hatte. Auf den neuesten Film müssen Fans noch etwas warten

 12.02.2026

Erfurt

Jüdische Kulturtage mit mehr Sichtbarkeit in Israel

Dank eines gewachsenen Netzwerks erwarten die Organisatoren von Thüringens größtem jüdischen Festival zahlreiche Künstler aus Israel

 12.02.2026

Filmfestspiele

Was die Berlinale diesmal bietet

Wieder läuft keine israelische Produktion im Wettbewerb. Dafür finden sich viele jüdische und israelische Perspektiven im gesamten Programm

von Sophie Albers Ben Chamo  11.02.2026

Berlinale

»Wir wollen die Komplexität aushalten«

Wenn die Welt um einen herum verrücktspielt, helfen nur Offenheit und Dialog, sagt Festivalchefin Tricia Tuttle

von Sophie Albers Ben Chamo  11.02.2026

Meinung

Oliver Pochers geschmacklose Witze über Gil Ofarim

Der Comedian verkleidet sich auf Instagram als Ofarim und reißt Witzchen über die Schoa. Während echte Komiker Humor stets als ein Mittel nutzen, um sich mit den Schrecken und Abgründen dieses Verbrechens auseinanderzusetzen, tritt Pocher nur nach unten

von Ralf Balke  11.02.2026

Nachruf

Israels verkanntes Musikgenie

Unser Autor hörte Matti Caspi schon als Kind bei einem Konzert im Kibbuz. Eine persönliche Erinnerung an den Sänger und Komponisten, der mit 76 Jahren an Krebs gestorben ist

von Assaf Levitin  11.02.2026