Amazon

Flaschenöffner mit Auschwitz-Motiv

Foto: dpa

Der Online-Händler Amazon hat am Wochenende auf Kritik der Gedenkstätte des ehemaligen deutschen Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau reagiert und den Verkauf von Schlüsselanhängern und Flaschenöffnern mit KZ-Motiven gestoppt. Das berichtete die Nachrichtenagentur Jewish Telegraphic Agency (JTA).

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Auf Amazon werden Anhänger mit verschiedenen Städtemotiven aus Polen und der ganzen Welt angeboten – verziert mit Tannenbaumzweigen. Darunter waren bis Sonntag auch Bilder aus Auschwitz mit rekonstruierten Baracken des ehemaligen KZs hinter Stacheldraht und das berühmte Bild von den Bahngleisen, die in das Vernichtungslager führten.

Tweet In  einem Tweet hatte die Gedenkstätte Auschwitz Amazon am Sonntag aufgefordert, den Verlauf zu stoppen. »›Weihnachtsschmuck‹« mit Bildern von Auschwitz zu verkaufen, erscheint unangemessen. Auschwitz auf einem Flaschenöffner ist ziemlich respektlos und verstörend», hieß es in dem Tweet. Daraufhin nahm der Online-Händler die entsprechenden Artikel von seiner Website.

Unter weiteren Schlüsselanhänger-Motiven aus Polen sind auch das Wawelschloss in Krakau und die Altstädte von Warschau und Danzig. ag

Meinung

Wie Georg Restle die Glaubwürdigkeit des ÖRR untergräbt

Nach dem X-Post des Journalisten hat sich Felix Schotland, Vorstand der Synagogen-Gemeinde Köln, an WDR-Programmdirektorin Andrea Schafarczyk gewandt. Wir dokumentieren das Schreiben im Wortlaut

von Felix Schotland  07.08.2026

Berlin

Einsatz gegen Judenhass: Iris Berben erhält Deutschen Kulturpolitikpreis

Die Schauspielerin steht nicht nur vor der Kamera, sondern engagiert sich auch ehrenamtlich. Der Deutsche Kulturrat würdigt diese Leistung mit einem Preis. Igor Levit ist Laudator

 07.08.2026

Rapper Pashanim während eines Konzertes auf der Bühne

Hiphop

Rapper Pashanim: »Free Palestine« als Verkaufsschlager

Auf seinem neuen Album »Lounge Musik« rappt der Berliner Musiker Pashanim wiederholt über den Israel-Palästina-Konflikt – Kokettieren mit dem palästinensischen Terrorismus inklusive

von Lennart Wilsch  07.08.2026

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

von Katrin Richter, Imanuel Marcus  06.08.2026

London

Schwinden die Chancen auf einen jüdischen James Bond?

Seit Jahren wird darüber spekuliert, wer der neue 007 wird. Wenn es nach Produzentin Amy Pascal geht, fällt die Entscheidung bald. Stehen die Chancen für Aaron Taylor-Johnson weiterhin gut?

 06.08.2026

Kulturkolumne

Abschied von einer Gerechten

Laura Cazés erinnert an die Journalistin Marija (Mia) Latković

von Laura Cazés  06.08.2026

Theater

Abschied vom Ich

Jossi Wieler bringt Peter Handkes Stück »Schnee von gestern, Schnee von morgen« bei den Salzburger Festspielen zur Uraufführung

von Nicole Golombek  06.08.2026

Zahl der Woche

4 Etagen

Fun Facts und Wissenswertes

 05.08.2026

Programm

Tipps und Termine

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 6. August bis zum 13. August

 05.08.2026