Programm

Ein Moped-Gottesdienst, Kaffee, Kuchen und ein Zirkus-Koffer in Frankfurt: Tipps und Termine

Die Hunde der Queen waren nicht nur ihre treuen Begleiter. Erinnerungen von Wegbegleitern wie ihrer Privatsekretärin Samantha Cohen in »Die Queen und ich«: Donnerstag, 20. August 20.15 Uhr arte TV Foto: © GettyImages/Anwar Hussein

Programm

Ein Moped-Gottesdienst, Kaffee, Kuchen und ein Zirkus-Koffer in Frankfurt: Tipps und Termine

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 20. August bis zum 27. August

 19.08.2026 12:52 Uhr

Berlin
»Reihe Kaffee & Kuchen: Heute wie gestern? Erinnerungen werden wach!« Elisabeth Degen erzählt und liest aus dem Buch »Nicht alle waren Mörder« ihres Vaters Michael Degen. Ergänzend zur Geschichte lässt sie an Momenten und Erzählungen teilhaben, die ihr Vater nicht verschriftlicht hat.
So 23. August, 15 Uhr, GCJZ Geschäftsstelle, Laubenheimer Straße 19

Chemnitz
»Ein jüdischer Deutscher auf Widerruf?« Stefan Heyms Lebenszeugnisse in Cambridge und Chemnitz. Ein Bildervortrag
Mi 26. August, 18 Uhr, Stadtbibliothek im TIETZ, Moritzstraße 20

Dachau
Themenrundgang »Fotografie im KZ Dachau«: Anlässlich des 200. Jahrestages der ersten Fotografie widmet sich der Themenrundgang verschiedenen fotografischen Perspektiven und der erinnerungskulturellen Bedeutung der überlieferten Aufnahmen.
Sa 22. August, 14 Uhr, Besucherzentrum der KZ-Gedenkstätte, Pater-Roth-Straße 2a

Frankfurt am Main
»Tsirk Dobranotch – Klezmer-Zirkus«
: »Tshemodan« (Jiddisch: Koffer) verbindet zeitgenössischen Zirkus, jiddisches Theater und Klezmermusik zu einem sinnlichen Gesamterlebnis. Mit akrobatischen Darbietungen, jiddischem Humor und virtuoser Musik erzählt das Stück von Wanderschaft, Exil und kultureller Selbstbehauptung – eine Geschichte über Migration und Identität, die in poetischer Bildsprache aus Musik, Bewegung und Theater zum Leben erweckt wird.
Sa 22. August, 19.30 Uhr, Zirkus Zarakali, Platenstraße 79z

»Workshop: Zirkuskunst und lebendige Klezmermusik« – Kinder lernen einfache Tricks, probieren Jonglieren, bewegen sich zu Musik und tanzen zusammen mit den Künstlern.
So 23. August, 11 Uhr, Jüdisches Museum, Bertha-Pappenheim-Platz 1

Hamburg
»Eli Gross und Israels visuelle Moderne«
: Eli Gross (1939–1996) hat den öffentlichen Raum Israels visuell mitgestaltet – und ist heute fast vergessen. Liad Shadmi hat Gross’ Werk rekonstruiert und neues Material entdeckt. Er zeigt, wie Gross die europäische Moderne nach Israel übertrug und stellt dessen Beitrag zur israelischen Designgeschichte vor. Anmeldung erforderlich: info@salonamgrindel.de
Do 27. August, 19 Uhr, Freiraum des Museums für Kunst & Gewerbe, Steintorplatz 1

TV und Radio

In »Die Queen und ich« erinnern sich Zeitzeugen wie Samantha Cohen an Elizabeth II.
Donnerstag, 20. August, 20.15 Uhr arte TV

»Schalom«: Jüdisches Leben heute
Freitag, 21. August, 15.52 Uhr Deutschlandfunk
»Fleetwood Mac – Zeitloser Pop«: Die Karriere von Fleetwood Mac war geprägt von spirituellen Krisen, Liebesirrungen und Platinschallplatten, darunter das Kultalbum »Rumours«.
Freitag, 21. August, 23.10 Uhr arte TV

»Jüdisch-christlicher Moped-Gottesdienst aus Großschirma«: Einst wurde die Firma Simson von den jüdischen Gebrüdern Löb und Moses Simson in Suhl gegründet. Diesen Faden greifen Landesrabbiner Zsolt Balla und Pfarrer Justus Geilhufe auf. Im sächsischen Großschirma hat sich ein ungewöhnliches Format etabliert: der Moped-Gottesdienst. Unter dem Titel »Zwei Takte für ein Halleluja« treffen sich Mopedfans, Gemeindemitglieder und Interessierte zu einem Gottesdienst, der Technik, Gemeinschaft und Glauben verbindet.
Sonntag, 23. August, 10 Uhr MDR TV

Kino

»David« - Familienfreundliches Musical nach Motiven aus der Bibel

Ein kleiner Junge besiegt einen furchteinflößenden Riesen mit der Steinschleuder. Die Geschichte von David und Goliath kennen auch viele, die sonst nicht so bibelfest sind. Und sie bietet viel Stoff für eine Verfilmung

von Martin Ostermann  15.09.2026

Israel

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von Sophie Albers Ben Chamo  15.09.2026

Dearborn

Henry Fords antisemitische Vergangenheit in Ausstellung behandelt

Im nächsten Jahr öffnet Fair Lane, das frühere Anwesen von Henry Ford, wieder für Besucher. Die Einrichtung stellt sich nun einer Vergangenheit, die in der Region lange nur unzureichend thematisiert wurde

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Tel Aviv

IDF-Chef prüft rechtliche Schritte gegen Film »Naza«

Generalstabschef Eyal Zamir bezeichnet bisher bekannt gewordene Teile der Doku als »Ritualmordlegenden, bewusste Verzerrungen der Realität und falsche Anschuldigungen gegen IDF-Soldaten«

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TV-Tipp

Sehenswertes Doku-Historiendrama über 900 jüdische Flüchtlinge

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von Jan Lehr  15.09.2026

Berlin

Briefe nach dem Holocaust: Yad Vashem präsentiert Sammelband

Jüdische Überlebende der NS-Verfolgung erlebten die unmittelbare Nachkriegszeit voller Widersprüche zwischen Hoffnung und Verzweiflung. Ihre Eindrücke erscheinen nun erstmals auf Deutsch

 15.09.2026

Los Angeles

Noah Wyle gewinnt erneut Emmy – »The Pitt« und die jüdische Seite des Dr. Robby

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Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

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"Two serious people sit on outdoor metal stairs in casual, tactical clothing, appearing tired or contemplative, with sunlight casting shadows behind them against a plain wall in a rugged environment."

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