Berlin

Centrum Judaicum zeigt »Gefühlsdinge«

Sitz der Berliner Gemeinde: Die Neue Synagoge in der Oranienburger Straße Foto: picture-alliance/ ZB

Das Centrum Judaicum in Berlin lädt von Donnerstag an zu einer »multisensorischen« Ausstellung auf den Spuren von Objekten ein. »Gefühlsdinge. How to Listen to Objects« widmet sich den Fragen, »wie Objekte Erinnerungen und Emotionen transportieren, welche Gefühle die jüdischen Gemeinschaften heute bewegen und welche Rolle Museen als Resonanzräume spielen können«, wie die Stiftung Neue Synagoge - Centrum Judaicum am Sonntag mitteilte.

Zur Ausstellung gehört auch der 360-Grad Animationsfilm »Die Verwandlung«.

Besucherinnen und Besucher seien eingeladen, die Objekte nicht nur zu betrachten, sondern auch zu tasten, zu riechen und zu hören. Im Mittelpunkt stünden Exponate, »deren Geschichten durch die Schoa, durch die Wirren von Kriegen und Krisen in der Vergangenheit verschüttet wurden«, hieß es.

Die Ausstellung basiere auf Workshops, in denen die Geschichte der Objekte wiederentdeckt worden sei. Zur Ausstellung gehört demzufolge auch der 360-Grad Animationsfilm »Die Verwandlung«, der zeigt, wie Objekte Vergangenheit und Gegenwart sowie Generationen und Gemeinschaften miteinander verbinden können. Die Installation umfasse auch eine digitale Rekonstruktion des zerstörten Haupt-Gebetssaals der früheren Synagoge. epd

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