Ehrung

BR-Symphonieorchester verleiht posthum Medaille an Mariss Jansons

Mariss Jansons (1943–2019) Foto: imago

Rund sechs Wochen nach seinem Tod wird der Dirigent Mariss Jansons posthum vom Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks mit der Karl Amadeus Hartmann-Medaille gewürdigt.

»Unsere Verbundenheit mit dem warmherzigen Menschen und bedeutenden Dirigenten Mariss Jansons und unser großer Dank sollen damit nochmals in besonderer Weise zum Ausdruck gebracht werden«, teilte das Orchester am Montag in München mit. Überreicht wurde die Ehrung bislang an Eugen Jochum, Rafael Kubelik, Sir Colin Davis und Leonard Bernstein.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Ursprünglich sollte Jansons die Medaille erst am 14. Mai 2020 erhalten, er starb jedoch am 1. Dezember 2019. Nun gedenkt das Orchester seines langjährigen Chefdirigenten am Mittwoch bei einem Gedenkkonzert unter Leitung von Zubin Mehta. Aufgeführt wird Gustav Mahlers Auferstehungssymphonie. Das Konzert aus der Philharmonie im Münchner Gasteig soll auch im Radio, im Fernsehen und im Internet übertragen werden.

Die Medaille ist nach Karl Amadeus Hartmann benannt, der 1945 die Konzertreihe musica viva gegründet hatte. Sie wird laut BR an menschlich und künstlerisch herausragende Dirigenten vergeben, die das Orchester nachhaltig geprägt haben.  dpa

Berlin

Dieter Nuhr erhält Leo-Baeck-Preis 2026 des Zentralrats der Juden

Mit der höchsten Auszeichnung des Zentralrats würdigt die Organisation insbesondere Nuhrs Engagement gegen Antisemitismus in der deutschen Medienlandschaft

 11.05.2026

Monacensia

Münchner Schau zum Archiv von Rachel Salamander

Dem Jüdischen wieder Präsenz geben in der Gesellschaft: Das war das Ziel, das die Literaturwissenschaftlerin Rachel Salamander mit ihrer Buchhandlung erreichen wollte. Nun wird ihr Archiv nach und nach erschlossen

von Barbara Just  11.05.2026

TV-Tipp

Vieldiskutierter Blockbuster »Barbie« bei RTL - Komödie um die legendäre Puppe und eine irrwitzige Identitätskrise

Greta Gerwigs Erfolgsfilm um die berühmte Puppe Barbie, deren sorgenfreies Leben durch dunkle Gedanken gestört wird, so dass sie sich mit ihrem Verehrer Ken in die Welt der Menschen aufmacht, um die Krise zu überwinden

von Michael Kienzl  11.05.2026

ESC-Kolumne

Israel beim ESC: Gesungene Geschichte

Viermal hat Israel den Europäischen Gesangswettbewerb gewonnen. Wie sieht es wohl diesmal aus?

von Martin Krauss  11.05.2026

Wien

Israels ESC-Fans: Sind keine Repräsentanten für Politik des Landes

Sie sind stolz, Israels Interpreten anzufeuern und die Landesflagge zu schwingen. Eines wollen die Fans aus Nahost beim ESC aber nicht sein: politische Vertreter

 10.05.2026

Italien

Überschattet von Skandalen: Venediger Kunstbiennale beginnt

Die Jury tritt zurück, die große Feier fällt aus und ein israelischer Künstler sieht sich »völlig isoliert« – die 61. Kunstbiennale in Venedig war schon vor Beginn beschädigt. Nun hat sie ihre Tore offiziell geöffnet

 10.05.2026

Eurovision

Noam Bettan probt mit Buhrufen

Mehrere Länder boykottieren den Eurovision Song Contest 2026 wegen der Teilnahme Israels. Wie geht der Kandidat des Landes damit um, dass er in Wien zudem mit Störaktionen und Buhrufen rechnen muss?

 10.05.2026

Medien

Kristin Helberg, der Hass auf Israel und der urdeutsche Wunsch nach Entlastung

Ein Kommentar von Jan Fleischhauer

von Jan Fleischhauer  10.05.2026

Aufgegabelt

Geburtstagskuchen

Rezepte und Leckeres

 10.05.2026