Thüringen

Achava-Festspiele: Dialog zwischen Religionen und Kulturen

Das Konzert »Der Schofar – Klang des ewigen Rufs« steht auf dem Programm des Festivals

Thüringen

Achava-Festspiele: Dialog zwischen Religionen und Kulturen

Die Achava-Festspiele gehen mit mehr als 80 Veranstaltungen in ihre zwölfte Ausgabe. Neben Konzerten umfasst das Programm Ausstellungen, Filme, Vorträge, interreligiöse Begegnungen sowie Angebote für Familien und Schulen

 02.07.2026 11:31 Uhr

Die 12. Achava-Festspiele Thüringen laden vom 23. September bis 11. Oktober zu mehr als 80 Veranstaltungen in sieben Städten ein. Das jüdisch-interkulturelle Festival setze erneut auf den Dialog zwischen Religionen und Kulturen, sagte Intendant Martin Kranz am Mittwoch bei der Programmvorstellung in Eisenach.

Das Festival steht laut Kranz unter dem Motto »Schön singen alleine reicht nicht!«. Der Satz stamme vom Sänger Thomas Quasthoff, der in Weimar einen internationalen Meisterkurs leiten wird. Der Gedanke dahinter sei, dass im internationalen Musikleben Respekt und Verständigung ebenso wichtig seien wie künstlerische Qualität.

Demokratieprojekte auf dem Achava-Campus

Eröffnet werden die Festspiele am 23. September in Gotha mit einem Konzert der Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach und der A-cappella-Gruppe Maybebop. Zu den weiteren Mitwirkenden gehören unter anderem Dominique Horwitz, Annamateur und die Stern-Combo Meißen.

Neben Konzerten umfasst das Programm Ausstellungen, Filme, Vorträge, interreligiöse Begegnungen sowie Angebote für Familien und Schulen. Neu ist der ganzjährig angelegte »Achava Campus«, der Bildungsangebote zu Demokratie, Menschenwürde und gesellschaftlicher Teilhabe bündelt. Workshops, Schülerforen und Kunstprojekte sollen junge Menschen für den demokratischen Dialog gewinnen.

Die Achava-Festspiele finden in Eisenach, Erfurt, Gera, Gotha, Mühlhausen, Weimar und Bad Salzungen statt. Das Festival war 2025 mit dem Margot-Friedländer-Preis ausgezeichnet worden. epd

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