Großbritannien

Verdächtiger nach Anschlag auf Synagoge in Manchester festgenommen

Der Terrorakt an Jom Kippur löste nicht nur in Großbritannien Bestürzung aus. Foto: picture alliance / empics

Nach dem tödlichen Anschlag auf eine Synagoge in Manchester Anfang Oktober ist ein weiterer Tatverdächtiger festgenommen worden. Wie die Polizei in Manchester am Donnerstag mitteilte, handelt es sich um einen 31-jährigen Mann. Er sei am Flughafen bei der Rückkehr aus dem Ausland festgenommen worden und bleibe zur Vernehmung in Gewahrsam. Er stehe unter dem Verdacht der Begehung, Vorbereitung und Anstiftung zu terroristischen Handlungen.

Damit stieg die Zahl der im Zuge der Ermittlungen festgenommenen Personen laut Polizeiangaben auf sieben. Ein 30-Jähriger, der am 9. Oktober wegen möglicher Zurückhaltung von Informationen in Zusammenhang mit der Tat festgenommen wurde, bleibt demnach auf Kaution frei. Man habe die Angehörigen der beiden Männer, die bei der Synagoge der Heaton Park Hebrew Congregation getötet wurden, informiert, so die Polizei.

Bei dem Anschlag auf die Synagoge am 2. Oktober waren zwei Menschen getötet und drei schwer verletzt worden. Der Angreifer wurde von der Polizei erschossen. Er war mit dem Auto in eine Menschenmenge vor der Synagoge gefahren und hatte dann die Anwesenden mit einem Messer attackiert. Nach Polizeiangaben handelte es sich um einen 35-jährigen Briten syrischer Abstammung. Die als Terrorakt eingestufte Tat löste international Bestürzung aus.

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