Diplomatie

Rumänien will israelischen Schoa-Überlebenden Rente zahlen

Treffen der Claims Conference mit Schoa-Überlebenden (Symbolfoto) Foto: Chris Hartung

Israelische Holocaust-Überlebende aus Rumänien sollen künftig eine monatliche Rente für die Verfolgung während der Schoa erhalten.

Der israelische Ministerpräsident Yair Lapid und Sozialministerin Merav Cohen gaben laut Mitteilung des israelischen Regierungspressebüros (GPO) am Montagabend ein entsprechendes Abkommen zwischen der Behörde für die Rechte der Überlebenden des Holocaust und der rumänischen Versicherungsbehörde bekannt.

Damit soll unter anderem ein geordneter Weg zur Einreichung entsprechender Anträge ermöglicht werden. Über die Höhe der Rente wurde nichts bekannt.

Mit dem Abkommen werde eine »seit langem bestehende Ungerechtigkeit« korrigiert, sagte Lapid laut Mitteilung. Der Staat Israel müsse alles tun, damit die Überlebenden des Holocaust in Israel »mit der Würde leben können, die sie verdienen«.

Cohen betonte die Dringlichkeit solcher Abkommen. Es blieben »nicht mehr viele Jahre, um den Holocaustüberlebenden zu helfen«. Es gelte daher, alles dafür zu tun, die wirtschaftliche Situation der Betroffenen zu verbessern und ihnen ein Altern in Würde zu ermöglichen. kna

Birmingham

Ermittlungen gegen früheren Polizeichef wegen Ausschluss israelischer Fußballfans

Der Ausschluss von Anhängern des israelischen Fußballclubs Maccabi Tel Aviv bei dessen Auswärtsspiel im November vergangenen Jahres in Großbritannien hat ein Nachspiel

 28.08.2026

Social Media

Prozess: Mark Zuckerbergs Meta will knapp 17 Milliarden Dollar zahlen

Das historische Verfahren zwischen Tech-Gigant Meta und fast allen US-Bundesstaaten gilt rechtlich nur für die USA. Doch es könnte auch globale Auswirkungen haben

 28.08.2026

Antisemitismus

Ire in Frankreich verhaftet, nachdem er gedroht hatte, jüdisches Paar zu ermorden

Nachdem der Australier und seine Frau aus dem Tunesien-Urlaub zurück waren, gingen sie zur Polizei

 27.08.2026

Basel

Herzl im Casino

Das Konzerthaus feiert in diesem Jahr seinen 200. Geburtstag – es ist auch ein jüdisches Jubiläum

von Peter Bollag  27.08.2026

Meinung

Stoßdämpfer der Demokratie

In Basel wird bei einer Demonstration zum »Tod des Zionismus« aufgerufen. Die Behörden verweisen auf hohe juristische Hürden, eine eidgenössische Kommission auf eine komplexe Lage. Beides trifft zu. Beides reicht nicht aus.

von Zsolt Balkanyi-Guery  27.08.2026

Schweiz

Gewalt-Demo gegen Israel in Basel verboten

Die Polizei hält die geplante Anti-Israel-Demo, bei der die Organisatoren »Tod dem Zionismus« wünschen, für nicht bewilligungsfähig

von Nicole Dreyfus  27.08.2026

Schweiz

Das sind die beliebtesten Vornamen für neugeborene Jungen und Mädchen

Eine neue Rangliste des Bundesamts für Statistik gibt Aufschluss

von Nicole Dreyfus  27.08.2026 Aktualisiert

Mythos

Wie lange Haare ikonografisch wurden - vom biblischen Samson zum norwegischen Haaland

Seine blonde Mähne wurde zu seinem Markenzeichen - ebenso wie seine reichlichen Tore. Nun hat der norwegische Stürmer Erling Haaland sich die Haare abrasiert. Verliert er damit seine Macht? Vorbilder legen das nahe

von Johannes Peter Senk  26.08.2026

Nachruf

Wie Dolly Parton zur Ikone wurde

Die Country-Legende Dolly Parton ist tot. Dass sie zu einem weltweit verehrten Star wurde, lag auch an ihren jüdischen Freunden und Geschäftspartnern

von Sophie Albers Ben Chamo  26.08.2026