Marseille

Messerangreifer im Gefängnis

Schutz vor einer Synagoge in Marseille Foto: dpa

Der junge Mann, der am 24. Oktober vor einer Synagoge in Marseille einen Rabbiner, dessen 19-jährigen Sohn und einen weiteren Beter durch einen Messerangriff verletzt hat, sitzt inzwischen im Gefängnis.

Die Zeitung »Le Figaro« hatte berichtet, der mutmaßliche Täter gelte als »psychisch auffällig« und sei daher nicht oder nur vermindert schuldfähig. Wie Medien später meldeten, erklärte die Mutter des Angreifers den Ermittlungsbehörden, ihr Sohn gebe nur vor, psychisch gestört zu sein.

Der junge Mann hatte einem der Opfer mit einem Messer mehrmals in den Bauch gestoßen. Der Angegriffene sei ernsthaft, aber nicht lebensgefährlich verletzt worden.

Beleidigung Der Täter soll seine Opfer antisemitisch beleidigt haben und zum Zeitpunkt der Attacke betrunken gewesen sein. Wie der angegriffene Rabbiner Acher Amoyal der Zeitung »Actualite Juive« sagte, hörte er den Täter Worte sagen, die ihn an »Allah ist der Größte« erinnerten.

In Marseille leben 80.000 Juden. Die Stadt hat damit die zweigrößte jüdische Gemeinde Frankreichs. ja

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