Großbritannien

Lily Ebert mit 100 Jahren gestorben

Lily Ebert (1923 - 2024) Foto: picture alliance / empics

Großbritannien

Lily Ebert mit 100 Jahren gestorben

Die Auschwitz-Überlebende hatte ihr Leben dem Andenken an den Holocaust gewidmet

 09.10.2024 14:47 Uhr

Die Auschwitz-Überlebende Lily Ebert ist in Großbritannien im Alter von 100 Jahren gestorben. Sie hatte ihr Leben dem Andenken an den Holocaust gewidmet.

Einer ihrer fast 40 Urenkel, Dov Forman, schrieb über sie das Buch »Lily’s Promise« (Lilys Versprechen), das zum internationalen Bestseller wurde. König Charles III. gratulierte ihr zu ihrem 100. Geburtstag Ende 2023 mit persönlichen Grußworten und Blumen.

Lesen Sie auch

Forman schrieb bei X, die »geliebte Matriarchin« der Familie, Spitzname Safta, sei zu Hause im Kreise ihrer Familie gestorben. »Im Laufe der Jahre hat Saftas Geschichte Hunderte Millionen Menschen weltweit berührt und uns an die Widerstandskraft des menschlichen Geistes und die Gefahren ungezügelten Hasses erinnert«, betonte Forman.

»Ein Licht, das so hell leuchtete, ist erloschen. Sie war unsere Heldin und ihre Abwesenheit hinterlässt eine unvorstellbare Lücke in unserem Leben.«

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Auch Mitglieder der britischen Regierung würdigten Eberts Beitrag. Sie war als 20-Jährige aus Ungarn ins Konzentrationslager Auschwitz verschleppt worden. Ihre Mutter, ihr jüngerer Bruder und eine Schwester wurden dort ermordet.

Mit zwei weiteren Schwestern kam Ebert nach vier Monaten zur Zwangsarbeit in eine Munitionsfabrik bei Leipzig, wo sie von US-Truppen befreit wurde. Später ließ sie sich in Großbritannien nieder. dpa

Schweiz

Opfer von Crans-Montana auch in Deutschland in Behandlung

Nach dem schweren Brand in einer Bar werden drei Verletzte in Stuttgart und Tübingen behandelt. Die Kliniken setzen auf spezialisierte Versorgung und halten sich mit Details zurück

 02.01.2026

Ehrung

Bundespräsident Steinmeier gratuliert Blumenthal zum 100. Geburtstag

Michael Blumenthal hatte eine steile Karriere in den USA hingelegt, unter anderem als Finanzminister, bevor er den Chefposten im Jüdischen Museum Berlin übernahm. Zum runden Geburtstag würdigt ihn der Bundespräsident.

 02.01.2026

Crans-Montana

Nach tödlicher Brandkatastrophe: Drei jüdische Personen vermisst

Unklarheit über jüdische Opfer, die israelische Freiwilligenorganisation ZAKA ist vor Ort angereist und hilft nach Brandkatastrophe im Schweizer Nobelskiort Crans-Montana

 02.01.2026

Sydney

Das Mizwa-Haus am Bondi Beach

Chabad-Rabbiner laden am Bondi Beach Juden und Nichtjuden zum Beten, gemeinsamen Essen und Gedenken an die Opfer des Massakers vom 14. Dezember ein

 01.01.2026

Crans-Montana

Inferno bei Silvesterparty: Dutzende Tote in der Schweiz. Chabad-Betsaal von Großbrand nicht betroffen

Was bislang über die Explosion im Schweizer Nobel-Skiort bekannt ist

von Christiane Oelrich  01.01.2026 Aktualisiert

New York

Neuer Bürgermeister holt Anti-Israel-Aktivisten-Anwalt ins Führungsteam

Zohran Mamdani hat sein Amt als Bürgermeister New Yorks angetreten. Ein Neuzugang in seinem Führungsteam beunruhigt die jüdische Gemeinschaft mehr denn je

 01.01.2026

Sydney

Sydney: Neujahrszeremonie mit Gedenkminute

Mit einer Gedenkminute und Projektionen wurde während der Neujahrszeremonie der Opfer des Bondi-Massakers gedacht

 31.12.2025

Iran

Proteste im Iran nehmen zu - Hinrichtungen auch

Ein Videoclip, in dem ein Mann in Teheran Regierungspolizisten auf Motorrädern trotzt, sorgt online für Begeisterung. Derweil verspricht der Mossad den Demonstranten Unterstützung

 31.12.2025 Aktualisiert

Australien

»Ich wollte verhindern, dass unschuldige Menschen getötet werden«

Ahmed Al-Ahmed, der »Held von Sydney«, hat sich erstmals persönlich zu seinem mutigen Eingreifen während des Massakers an einer Chanukka-Feier am Strand geäußert

von Nicole Dreyfus  29.12.2025