Holocaust

Margot Friedländers Leben wird verfilmt

Margot Friedländer mit der Regierenden Bürgermeisterin Berlins, Franziska Giffey (SPD) Foto: picture alliance / REUTERS

Die Lebensgeschichte der Holocaustüberlebenden Margot Friedländer wird vom ZDF verfilmt. Das Dokudrama über die 101-jährige Berlinerin trägt den Arbeitstitel »Ich bin! Margot Friedländer«, wie das ZDF am Freitag in Mainz mitteilte. Der Film soll zum 85. Jahrestag der »Novemberpogrome« am 9. November 2023 ausgestrahlt werden.

Die 1921 geborene Friedländer lebte während der Nazizeit im Untergrund und überlebte das Konzentrationslager Theresienstadt. 1946 emigrierte sie nach New York, 2010 zog sie nach Berlin zurück. Seitdem tritt sie als Zeitzeugin in Schulen auf.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Wechselvolle Geschichte Das ZDF-Dokudrama soll nach Angaben des Senders ihre wechselvolle Geschichte nachzeichnen. Den Leitfaden bildeten die Erinnerungen von Margot Friedländer. Erste Interviews mit ihr haben dem Sender zufolge bereits stattgefunden. Die eigentlichen szenischen Dreharbeiten sind ab Juni geplant.

Die Schauspielerin Julia Anna Grob wird die Protagonistin in ihren jungen Jahren darstellen. Das Drehbuch stammt von Hannah und Raymond Ley, der auch Regie führt. Produzent ist die Ufa Documentary.

Erst kürzlich war Margot Friedländer mit dem Bundesverdienstkreuz erster Klasse geehrt worden. Dabei wurde im Berliner Roten Rathaus eine Büste von ihr als Berliner Ehrenbürgerin enthüllt. Ein Bildnis der Holocaust-Überlebenden hängt bereits in der Ehrenbürger-Galerie im Berliner Abgeordnetenhaus. epd

London

Weitere Festnahmen nach Anschlägen auf jüdische Gemeinde

Binnen weniger Wochen werden mehrere jüdische Einrichtungen in London zum Ziel von Brandanschlägen. Nun meldet die Anti-Terror-Einheit der Polizei erneut Festnahmen

 21.04.2026

Glosse

Der Rest der Welt

Kamele an der Limmat oder wie Zürich mit Tradition umgeht

von Nicole Dreyfus  20.04.2026

Besuch

Milei ist in Israel, um die Botschaft in Jerusalem zu eröffnen

Der argentinische Präsident gilt als enger Verbündeter des jüdischen Staates, es ist sein dritter Besuch binnen zwei Jahren

 19.04.2026

Großbritannien

Weitere Synagoge in London angegriffen

Die Angriffe auf die jüdische Gemeinschaft in Großbritannien reißen nicht ab. Ein angeblicher Drohnenangriff auf die israelische Botschaft hat sich als Falschmeldung herausgestellt

 19.04.2026

Frankreich

Französisches Gericht: Antisemitismus kein Motiv für die Vergiftung jüdischer Familie durch Nanny

Ein Gericht in Versailles sieht Antisemitismus nicht als Motiv des Versuchs einer Nanny, ihre Arbeitgeber und deren Kinder zu vergiften

 19.04.2026

Spanien

Madrid ist raus

Premier Pedro Sánchez geriert sich und seine Anti-Israel-Politik seit dem 7. Oktober 2023 als vorbildlich. Das hat nun Folgen

von Michael Ludwig  19.04.2026

Iran

Iran macht Öffnung der Straße von Hormus rückgängig

Keine 24 Stunden nach der Zusage des Iran, die Straße von Hormus zu öffnen, wurde sie wieder zurückgenommen.

 19.04.2026

Frankreich

43 Jahre nach Anschlag auf jüdisches Lokal: Verdächtiger Palästinenser ausgeliefert

Der Anschlag auf das »Chez Jo Goldenberg« in der französischen Hauptstadt am 9. August 1982 erschütterte das Land und seine jüdische Gemeinschaft schwer

 17.04.2026

New York

Die Tiger der Tora

Einst feierten jüdische Fußballclubs in der Bronx das Leben, und sogar Marilyn Monroe kickte den Ball. Schwarz-weiße Erinnerungen zur Einstimmung auf die WM in den USA, Kanada und Mexiko

von Helmut Kuhn  16.04.2026