US-Wahl

Jiddisch abstimmen

Straßenszene aus dem New Yorker Bezirk Brooklyn, in dem Jiddisch Alltagssprache ist Foto: dpa

Für die Präsidentschaftswahlen in den USA können sich Wähler aus New York City jetzt auch auf Jiddisch registrieren. Das berichtete die Nachrichtenagentur Jewish Telegraphic Agency (JTA). Seit Montag seien die jiddischsprachigen Formulare verfügbar, sagte der Abgeordnete Dov Hikind, ein Demokrat aus Brooklyn. Der jüdische Politiker hatte bereits im Dezember einen entsprechenden Antrag gestellt.

»In meinem Bezirk und im Staat New York gibt es Tausende jiddischsprachiger Menschen«, so Hikind weiter. »Jeder hat das Recht verdient, dass seine Stimme gehört wird, und dass er in der Lage ist, zu wählen. Nun haben jiddischsprachige Bürger die Möglichkeit, sich auf einfache Art zu registrieren.«

Sprachen Außer auf Jiddisch sind die Registrierungsformulare für die US-Präsidentschaftswahl auf Englisch, Bengali, Mandarin, Koreanisch, Spanisch und zehn weitere Sprachen verfasst. Die Wahl findet am 8. November 2016 statt.

London

Jüdische Londoner fühlen sich von Aktivisten eingeschüchtert

Rund 40 Personen seien in ein jüdisch geprägtes Wohngebiet gezogen, hätten Parolen wie »Völkermord« skandiert und gefordert, der Staat Israel müsse verschwinden, sagen Augenzeugen

 01.04.2026

Nepal

Sederabend auf Rekordniveau

Wie Kathmandu zur Bühne einer der größten Pessachfeiern der Welt wurde

von Matthias Messmer  31.03.2026

Winnipeg

Jüdischer Anti-Zionist wird Chef der sozialdemokratischen NDP

Avi Lewis delegitimiere einen wesentlichen Teil jüdischer Identität, sagen jüdische Organisationen in Kanada

 31.03.2026

Österreich

Hamas-Narrative im ORF?

Für die Österreichische Medienbehörde ist klar, dass der ORF den Krieg im Gazastreifen in einer ausgestrahlten TV-Dokumentation verzerrt hat

von Nicole Dreyfus  30.03.2026

Porträt

Challa vom Prinzen

Idan Chabasov wurde mit seinen kunstvollen Zopfkreationen auf Instagram berühmt. Sein simples Rezept: Mehl, Wasser, Hefe und Verbundenheit zur jüdischen Gemeinschaft. Seine ersten Challot hat er in Berlin gebacken

von Nicole Dreyfus  29.03.2026

Gesa Ederberg

»Globaler und vielfältiger«

Die Berliner Rabbinerin über ihre neue Präsidentschaft der »Rabbinical Assembly«, amerikanische Kollegen und europäischen Elan

von Mascha Malburg  29.03.2026

Großbritannien

Wegen Hamas-Lob: Polizei nimmt Ärztin zum fünften Mal fest

Immer wieder machte die britisch-palästinensische Medizinerin Rahmeh Aladwan mit antisemitischer Hetze von sich reden. Doch auch dieses Mal wurde sie nicht in Haft genommen

 27.03.2026

Krieg gegen Iran

USA könnten Abfangraketen für die Ukraine nach Nahost umleiten

Schicken die USA für die Ukraine vorgesehene Rüstungsgüter in den Nahen Osten? Ein Bericht der »Washington Post« sorgt Aufsehen - vor allem, weil eine Nato-Initiative betroffen sein könnte

 26.03.2026

Großbritannien

Angriff auf Ambulanzen

Eine iranisch-islamistische Terrorgruppe bekennt sich zu einem Anschlag auf den jüdischen Rettungsdienst Hatzola

von Daniel Zylbersztajn-Lewandowski  25.03.2026