Türkei

Exil-Iraner im Glück

In der Türkei leben viele Iraner, die ihre Heimat aufgrund der Repressionen des Mullah-Regimes verlassen haben, vor allem nach der blutigen Niederschlagung der Massenproteste im Januar mit rund 30.000 Toten. Seit Beginn der Angriffe der USA und Israels auf das Terrorregime und die Nachricht des Todes von Religionsführer Chamenei, hoffen viele auf eine baldige Rückkehr.

In einem Bericht der »Times of Israel« heißt es, dass die meisten Exilanten trotz der Sorge um ihre Familien mit den Angriffen zufrieden seien, mit denen US-Präsident Donald Trump seit Januar gedroht hatte.

Amerika greife die Menschen an, »die vor 40 Tagen unsere Kinder getötet haben, also helfen sie uns«, zitiert die Agentur AFP einen Studenten, der namentlich nicht genannt werden möchte. »Krieg sei nichts Gutes, Menschen werden sterben, aber ich bin glücklich.«

Voller Hoffnung

Ein anderer junger Mann sieht es ähnlich: »Jetzt sind die Menschen im Iran voller Hoffnung und sehr, sehr glücklich. Sie zählen die Minuten, bis Amerika kam, um das Regime zu zerstören.«

Die Türkei teilt eine gut 480 Kilometer lange Grenze mit dem Iran. Derzeit leben dort mehr als 74.000 Iraner mit Aufenthaltserlaubnis und rund 5000 Flüchtlinge, so der Bericht. Ein weiterer Zustrom sei bisher ausgeblieben.

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Sie sei sowohl besorgt als auch glücklich und hoffe auf Irans Freiheit, wird eine ältere Frau zitiert. Exil-Iraner leiden besonders darunter, ihre Familien nicht erreichen zu können. Das Mullah-Regime sperrt immer wieder das Internet. Seit Samstag ist es ganz abgeschaltet. »Jeder war sich der Möglichkeit eines Krieges bewusst«, sagt ein Mann. »Wir wollten nie Krieg in unserem Land. Es ist die brutale Theokratie der Mullahs, die uns in diese Lage gebracht hat.« Er sei sicher, dass die kommende Zeit sehr schwierig sein werde, »aber Iran wird diese Zeit überstehen. Wir werden überleben.«

Einige hofften, dass die Menschen im Iran wieder auf die Straßen gehen werden, um die autoritäre iranische Regierung zu stürzen, so der Bericht. »Die Menschen sind voller Wut – viele Tausende Menschen sind bei den Protesten gestorben, und sie warten wie ein Wolf auf eine Gelegenheit zur Rache. Das ist ihre beste Chance«, so ein junger Mann. Denn wenn es jetzt nicht gelinge, das Regime zu stürzen, werde es erneut Massaker geben, warnt eine junge Frau. ja

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