USA

Aus Rücksicht auf den Schabbat

Foto: picture alliance/AP Photo

Der gewählte Bürgermeister von New York, der Demokrat Eric Adams, wird seine offizielle Amtseinführung am 1. Januar um mehrere Stunden verschieben. Dies berichtet die Jewish Telegraphic Agency (JTA) unter Berufung auf den »Forward«. Adams wolle damit seinen jüdischen Unterstützern entgegenkommen, heißt es.

Traditionell findet die Amtseinführung der gewählten Funktionäre von New York City am 1. Januar, um 12 Uhr statt. Dieses Datum fällt 2022 auf einen Schabbat und hätte zur Folge, dass observante Juden nicht teilnehmen können.

Um es ihnen zu ermöglichen, beschloss Adams, die Zeremonie auf den späten Abend nach Schabbatausgang zu verschieben.

Unterstützung Adams erfährt seit Langem starke Unterstützung aus der orthodoxen Community in Brooklyn. Obwohl er bei den Parlamentswahlen Anfang November im stark chassidischen Borough Park nicht die Mehrheit der Stimmen erlangte, erwähnte er am Wahlabend die dortigen Chassiden in seiner Siegesrede: »Es spielt keine Rolle, ob Sie sich in Borough Park in der chassidischen Community befinden, ob Sie in Flatbush in der koreanischen Gemeinde sind oder in Sunset Park in der chinesischen Gemeinde (…) – Sie alle haben die Macht, uns anzutreiben.« ja

Kanada

Kritik an Pro-Terror-Konferenz in Toronto

Die Veranstaltung soll die Massaker vom 7. Oktober 2023 würdigen und wird von verbotenen Organisationen getragen

 18.05.2026

Großbritannien

Ausstellung zu Hamas-Massaker wegen Sicherheitsbedenken ohne Hinweisschild

Die Polizei will den genauen Standort der Schau möglichst lange geheim halten. Anti-Terror-Einheiten sind in den Schutz der Präsentation über den Terror des 7. Oktobers eingebunden

 18.05.2026

Frankreich

Das Glück, wenn ich es will

Gérard Blitz und Gilbert Trigano gründeten einst den Club Méditerranée. Und eine Utopie der Gemeinsamkeit aus der Nachkriegszeit wurde zum Trend

von Mark Feldon  17.05.2026

Hollywood

Der unaufgeregte Glam der Zoë Kravitz

Die Tochter berühmter Eltern hat sich eine eigene Karriere aufgebaut – und ist stolz auf ihre afroamerikanischen und jüdischen Wurzeln

von Nicole Dreyfus  17.05.2026

Belgien

Uni-Rektorin: »Haben bereits viele Partnerschaften verloren«

Die Besetzer verlangen einen vollständigen Boykott Israels und wollen weitermachen - obwohl die Uni-Leitung ihnen nun erneut entgegenkam

von Michael Thaidigsmann  15.05.2026

Jewrovision 2026

Die Nervosität steigt …

Schon bald gehen die Scheinwerfer an und 600 jüdische Jugendliche aus ganz Deutschland werden ihre Showacts zum Besten geben

von Nicole Dreyfus  15.05.2026

Genf

Ronald Lauder warnt vor Entfremdung zwischen Israel und der Diaspora

»Wir müssen bestehende Risse reparieren, bevor es zu spät ist«, sagt der Präsident des Jüdischen Weltkongresses

 15.05.2026

Nachruf

Mann mit Prinzipien

Ein halbes Jahrhundert lang stand »Abe« Foxman im Dienst der Anti-Defamation League, die Hälfte davon als ihr Chef. Nun ist der Schoa-Überlebende im Alter von 86 Jahren gestorben

von Michael Thaidigsmann  14.05.2026

Washington D.C.

Mehr als eine Million Dollar für Schutz jüdischer Einrichtungen in Los Angeles

Das Geld fließt ins Community Security Initiative Program. Das Projekt arbeitet mit jüdischen Einrichtungen zusammen und koordiniert Kontakte zu Sicherheits- und Rettungsbehörden

 12.05.2026