USA

Aus Rücksicht auf den Schabbat

Foto: picture alliance/AP Photo

Der gewählte Bürgermeister von New York, der Demokrat Eric Adams, wird seine offizielle Amtseinführung am 1. Januar um mehrere Stunden verschieben. Dies berichtet die Jewish Telegraphic Agency (JTA) unter Berufung auf den »Forward«. Adams wolle damit seinen jüdischen Unterstützern entgegenkommen, heißt es.

Traditionell findet die Amtseinführung der gewählten Funktionäre von New York City am 1. Januar, um 12 Uhr statt. Dieses Datum fällt 2022 auf einen Schabbat und hätte zur Folge, dass observante Juden nicht teilnehmen können.

Um es ihnen zu ermöglichen, beschloss Adams, die Zeremonie auf den späten Abend nach Schabbatausgang zu verschieben.

Unterstützung Adams erfährt seit Langem starke Unterstützung aus der orthodoxen Community in Brooklyn. Obwohl er bei den Parlamentswahlen Anfang November im stark chassidischen Borough Park nicht die Mehrheit der Stimmen erlangte, erwähnte er am Wahlabend die dortigen Chassiden in seiner Siegesrede: »Es spielt keine Rolle, ob Sie sich in Borough Park in der chassidischen Community befinden, ob Sie in Flatbush in der koreanischen Gemeinde sind oder in Sunset Park in der chinesischen Gemeinde (…) – Sie alle haben die Macht, uns anzutreiben.« ja

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