Israel

Yosef-Haim Ohana soll am Leben sein

Yosef-Haim Ohana (24) Foto: Sabine Brandes

Israel

Yosef-Haim Ohana soll am Leben sein

Unklar ist der gesundheitliche Zustand des Barkeepers aus Kiryat Malachi

 12.02.2025 13:25 Uhr

Die Familie der Hamas-Geisel Yosef-Haim Ohana hat Informationen erhalten, denen zufolge er am Leben ist. Dies erklärte Hannah Mastronov, eine Tante des verschleppten 24-Jährigen.

»Als wir die Menschen sahen, die am vergangenen Samstag zurückgekehrt sind, hat uns das noch mehr gebrochen, als wir ohnehin schon waren«, sagte sie gegenüber der israelischen Publikation »Ynet«. »Deshalb haben wir uns entschlossen, mit den Medien zu sprechen«, ergänzte sie.

Unklar ist, woher die Familie diese Informationen erhalten hat. Es wird jedoch angenommen, dass diese von ehemaligen Geiseln kam, die in den vergangenen Tagen von den Hamas-Terroristen im Rahmen der geltenden Waffenruhe-Vereinbarung freigelassen wurden.

Lesen Sie auch

Vom Supernova-Festival verschleppt

Yosef-Haim Ohana wurde am 7. Oktober 2023 beim Supernova-Festival im Süden Israels als Geisel genommen. Die Hamas-Terroristen hatten dort 364 zumeist junge Menschen getötet, viele vergewaltigt und 40 verschleppt.

In den letzten Tagen hatten Angehörige anderer Geiseln ebenfalls mitgeteilt, sie hätten Informationen über ihre Liebsten erhalten, die sich ebenfalls in der Gewalt der Terrorgruppe befinden.

Die 27-jährigen Zwillingsbrüder Gali und Ziv Berman leben demnach. Shlomo Mansour, ein 86-jähriger Bewohner des Kibbuz Kissufim, wurde jedoch ermordet. Insgesamt befinden sich derzeit noch 76 Geiseln in Gaza. Von ihnen sind offenbar 36 nicht mehr am Leben. im

Reaktion

»Wir dürfen nicht dulden, dass Ausländerkriminalität, Judenhass an der Tagesordnung sind«

Bundeskanzler Merz sprach in Berlin über Migration und den grassierenden Judenhass im Land

 17.09.2026

Brandanschlag auf Synagoge Wuppertal

Nach ersten Erkenntnissen handelte der polizeibekannte Mann mit afghanischer Staatsangehörigkeit allein

 17.09.2026 Aktualisiert

Gesellschaft

20.000 neue Olim – auch aus Deutschland

Die Jewish Agency verzeichnete im jüdischen Jahr 5786 Einwanderer aus 100 Ländern. Besonders viele kamen aus Russland, Frankreich und den USA

von Sabine Brandes  17.09.2026

Terrorismus

Die Huthi bedrohen den Hafen von Eilat

Die Kontrolle über eine der wichtigsten Handelsrouten droht sich zu verschärfen – mit Folgen für Israels Seehandel, Versorgung und Lebenshaltungskosten

von Sabine Brandes  17.09.2026

Tel Aviv

Heikle Bergung eines 2000 Jahre alten Ritualbads in Israel

Mit Spezialkran und viel Fingerspitzengefühl: In Israel wird eine 25 Tonnen schwere Mikwe aus der Erde gehoben. Stahlträger halten das antike Bauwerk zusammen – die heikle Bergung gelingt unbeschadet

 17.09.2026

Nachrichten

Nachteulen, Gedenken, Tierschutz

Kurzmeldungen aus Israel

von Sabine Brandes  17.09.2026

Eklat

Kampfpilot weist Vorwürfe von »Naza« zurück

Ein ehemaliger Kommandeur einer Luftwaffenbasis widerspricht der Darstellung, die Armee nehme den Tod von Zivilisten bewusst in Kauf. Zugleich verteidigt er die kritische Auseinandersetzung mit dem Militär

von Sabine Brandes  17.09.2026

Tel Aviv

Schwitziges Date

Beim alljährlichen »Singles Run« laufen Tausende der großen Liebe hinterher

von Sabine Brandes  17.09.2026

Jerusalem

Netanjahu strebt Gesetzesänderung an

Der Ministerpräsident reagiert damit auf die Diskussion um den Dokumentarfilm »Naza«. Über dessen Macher Yuval Abraham und Rachel Szor sagt der Regierungschef: »Ihr Platz ist nicht hier.«

 17.09.2026