Israel

Werbung für die Mikwe

Mikwe in Alon Shvut südlich von Jerusalem Foto: Flash 90

Israels Ministerium für religiöse Angelegenheiten will für ein besseres Image von Mikwen werben. Geplant sei eine umgerechnet rund 250.000 Euro teure Werbekampagne im Fernsehen und auf Online-Plattformen, berichtete die Tageszeitung »Haaretz« am Montag.

Als Teil der Kampagne sollen demnach prominente Jüdinnen von ihren positiven Erfahrungen bei der rituellen Waschung berichten. Jüdische Frauen sollen auf diese Weise ermutigt werden, entsprechend den jüdischen Religionsvorschriften nach der Menstruation eine Mikwe zu besuchen.

initiativen Das Ministerium stärke Initiativen im Bereich der religiösen Dienste. Entsprechend werde die Mikwen-Kampagne gegenwärtig mit Blick auf den Haushalt geprüft, erklärte das Ministerium laut dem Bericht.

Eine vergleichbare Kampagne, mit der das Ministerium 2014 für die jüdisch-orthodoxe Konversion von Frauen warb, über deren jüdische Herkunft Zweifel bestehen, hatte für harsche Kritik gesorgt. Dem Ministerium wurde vorgeworfen, seine Kompetenzen zu überschreiten. Aufgabe des Ministeriums sei es, Interessierten religiöse Dienstleistungen zu bieten, nicht jedoch, aktiv für die Einhaltung des jüdischen Religionsrechts zu werben.  kna

Israel

Ein Toter und 24 Verletzte bei Explosion von Blindgänger

Ein mutmaßlicher Blindgänger explodiert in Nordisrael. Es gibt ein Todesopfer und zahlreiche Verletzte. Berichten zufolge waren Schüler und ein Lehrer in der Gegend gewandert

 12.10.2026

Korruption

Bestechungsring in der Vorstadt

Umschläge voller Bargeld, Luxusuhren und teure Autos: Der Bürgermeister von Kfar Saba und seine Frau sollen Geschäftsleuten gegen Zahlungen lukrative Aufträge verschafft haben. 17 Verdächtige wurden festgenommen

von Sabine Brandes  12.10.2026

Gesellschaft

Herzog: Gewalt übersteigt Kapazitäten der Polizei

Israels Präsident nennt die Kriminalität in arabischen Gemeinden eine Katastrophe. Die Aufklärungsquote bei Tötungsdelikten liegt bei nur zwölf Prozent

von Sabine Brandes  12.10.2026

Avi Gil (in Uniform), links von Benjamin Netanjahu

Explosives Interview

»Die Geiseln hätten früher zurückkehren können«

Der ehemalige Militärsekretär des Premiers, Avi Gil, erhebt schwere Vorwürfe: Warnungen vor dem 7. Oktober seien ignoriert, Abkommen aus politischen Gründen verhindert und Protokolle manipuliert worden. Netanjahu weist die Anschuldigungen zurück

von Sabine Brandes  11.10.2026

Nahost

IDF: Terrorinfrastruktur in Gaza zerstört

Israelische Armee und Sicherheitsbehörden haben nach eigenen Angaben im Gazastreifen Waffenlager, eine Raketenabschussrampe und eine Kommandozentrale zerstört. Verteidigungsminister Katz droht dem neuen Hamas-Chef

 11.10.2026

Passagiere am Flydubai-Schalter am Ben-Gurion-Flughafen Tel Aviv, 30. September

Vereitelter Terroranschlag

Flydubai-Passagiere wollen auf Hunderte Millionen klagen

Nach dem versuchten Anschlag an Bord des Fluges nach Tel Aviv bereiten Israelis Klagen gegen die Airline und möglicherweise mehrere Staaten vor

von Sabine Brandes  11.10.2026

Gesellschaft

Hamas-Massaker überschattet Israels Wahlkampf

Die meisten Israelis sehen den 7. Oktober als wichtigen Faktor für ihre Wahlentscheidung. Umfragen zeigen, dass weder Netanjahus Lager noch die Opposition die Mehrheit erhält

von Sabine Brandes  11.10.2026

Frachtschiffe vor Anker in der Straße von Hormus bei Bandar Abbas (Iran)

Nahost

Bericht: Iran kann noch immer Raketen und Drohnen produzieren

Teheran soll demnach weiterhin gut ausgestattet mit Raketen sein und schnell nachproduzieren können. Die USA sollen zudem Israel gedrängt haben, Iran erneut anzugreifen – alleine

 11.10.2026

Nahost

Der Lieberman-Plan

Soll das Westjordanland neu verwaltet werden?

von Sabine Brandes  10.10.2026