Haifa

Welche Kreuzfahrtreedereien ändern nach dem Terror ihre Routen?

Ein Kreuzfahrtschiff im Hafen von Ashdod (Symbolbild, 2014) Foto: copyright (c) Flash90 2014

Kreuzfahrtreedereien verzichten nach dem Angriff der Hamas auf Israel aus Sicherheitsgründen auf den Anlauf israelischer Häfen. Wie die Reederei MSC Cruises am Donnerstag mitteilte, wurden daher die Reiserouten der »MSC Sinfonia« und der »MSC Musica« im östlichen Mittelmeer überarbeitet.

Auf den acht folgenden Reisen der »MSC Sinfonia« bis Anfang 2024 werde Haifa durch Istanbul ersetzt, was auch bedeute, dass Rhodos durch Piräus und Limassol durch Izmir ersetzt werden müssten. Auf den folgenden drei Reisen der »MSC Musica« ab Piräus in Griechenland werde Haifa am 18. und 25. Oktober durch Rhodos und am 1. November durch Marmaris in der Türkei ersetzt.

»Die Sicherheit unserer Passagiere und Besatzung hat für uns oberste Priorität«, sagte MSC-Cruises-Chef Gianni Onorato. »Wir haben mit Hochdruck daran gearbeitet, die Routen der MSC Sinfonia und der MSC Musica zu überarbeiten, um unseren Gästen eine attraktive Alternative für die Wintermonate zu bieten.«

Auch Aida Cruises hat sich für einen Verzicht auf das Anlaufen israelischer Häfen entschieden. »Aufgrund der aktuellen Lage in Israel haben wir unsere Kreuzfahrtrouten angepasst und werden Israel derzeit nicht anlaufen«, teilte die Reederei am Donnerstag auf Anfrage mit. So werde die »Aidaprima« anstelle des Aufenthalts in Haifa am 25. November Limassol auf Zypern anlaufen. Für die »Aidablu« entfällt auf einer Reise im November ein Zwischenstopp in Ashdod. Stattdessen wird zusätzlich Rhodos angelaufen.

Zuvor hatte bereits TUI Cruises den Routenverlauf zweier Reisen der »Mein Schiff 5« angepasst. Das Schiff werde nicht wie geplant in Haifa und Ashdod in Israel festmachen. »Wir haben verschiedene Häfen und Liegeplätze geprüft und freuen uns, dass wir unseren Gästen mit dem Anlauf von Marmaris in der Türkei und der griechischen Insel Santorin Alternativen anbieten können«, hieß es auf der Webseite von TUI Cruises. dpa

Iran

Schah-Sohn attackiert mögliche Ajatollah-Nachfolger

Der einflussreiche iranische Oppositionspolitiker Pahlavi erklärt die Suche nach einem neuen Religionsführer für aussichtslos. Der 65-Jährige bringt sich erneut als Übergangsfigur ins Spiel

 05.03.2026

Nahost

Das falsche Pferd im Libanon

Geschwächt und unter Druck im eigenen Land versucht die schiitische Terrormiliz Hisbollah, sich vom Iran zu distanzieren

von Sabine Brandes  05.03.2026

Nahost

Neuer Raketenangriff Irans auf Israel - Sirenen in Tel Aviv

Das Teheraner Regime greift den jüdischen Staat weiterhin an. Ein Passagierflugzeug musste laut einem Medienbericht den Landeanflug abbrechen, als Raketen ankamen

 05.03.2026

Umfrage

Große Mehrheit jüdischer Israelis unterstützt Krieg gegen Iran

Selbst im linken Lager liegt die Zustimmung noch bei 76 Prozent. Unter israelischen Arabern ist die Zustimmung weitaus geringer

 05.03.2026

Verstrickungen

Geschäfte mit einem Mörderregime

Wie ein iranischer Banker ein europäisches Immobilienimperium aufbaute – inklusive Hilton-Hotels in Deutschland

von Philip Plickert  05.03.2026 Aktualisiert

Interview

»Es ist ein gerechter Krieg«

Oppositionsführer Yair Lapid unterstützt die Präventivschläge Israels und der USA gegen den Iran

von Sabine Brandes  05.03.2026

USA

»Amerika gewinnt: entschlossen, verheerend und ohne Gnade«

Verteidigungsminister Pete Hegseth erklärte, dass die USA sich alle nötige Zeit nehmen würden, um den Krieg zu gewinnen

 05.03.2026

Nachrichten

Lied, Entschuldigung, Ersparnisse

Meldungen aus Israel

von Sabine Brandes  04.03.2026

Reportage

19-mal Alarm am Schabbat

Wenn sich iranische Raketen nähern und die Sirenen schrillen, rennen die Menschen um ihr Leben. Israels Bevölkerung im Alltag eines neuen Krieges

von Sabine Brandes  04.03.2026