Terror

Von Hamas übergebene Leichen keine Geiseln

Ein Hamas-Terrorist in Gaza Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com

Bei sterblichen Überresten von drei Menschen, die von der palästinensischen Terrororganisation Hamas übergeben wurden, handelt es sich nicht um vermisste Geiseln. Das haben Untersuchungen des rechtsmedizinischen Instituts ergeben, teilte die israelische Armee mit. 

Die sterblichen Überreste waren am Freitagabend von der Hamas Vertretern des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) im Gazastreifen übergeben worden, das sie an die Armee weiterleitete. 

Es ist nicht der erste Fall dieser Art und frühere Übergaben falscher Geiselleichen hatten in Israel für große Empörung gesorgt. Es gab zunächst keine Mitteilung der israelischen Regierung über mögliche Konsequenzen.

Am Donnerstag hatte die Hamas zuletzt zwei Leichen übergeben, bei denen es sich tatsächlich um die beiden Israelis Amiram Cooper und Sahar Baruch handelte. Derzeit werden noch elf tote Geiseln im Gazastreifen vermisst. 

Anders als im Rahmen des Gaza-Friedensplans von US-Präsident Donald Trump vereinbart, hat die Terrororganisation noch nicht alle Leichen an Israel zurückgegeben. Bis heute können die betreffenden Familien der ermordeten Israelis nicht Abschied von ihren Liebsten nehmen.

Zudem hat die Hamas mehrfach das Trump-Abkommen gebrochen, indem es Israel attackierte und bis heute nicht die Waffen abgegeben und ihrer Demilitarisierung zugestimmt hat.

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