Eurovision Song Contest

Tel Aviv plant Zeltstadt für bis zu 2000 ESC-Gäste

Netta Barzilai, Gewinnerin des ESC (2018) Foto: dpa

Tel Aviv plant für den Eurovision Song Contest im Mai eine Zeltstadt für bis zu 2000 Besucher. Gäste könnten ihre eigenen Zelte mitbringen, hätten aber auch die Möglichkeit, in Caravans zu schlafen, teilte die Stadtverwaltung am Dienstag mit.

Der Wettbewerb soll vom 14. bis zum 18. Mai im Expo-Kongresszentrum im Norden der israelischen Küstenstadt stattfinden, die Zeltstadt im angrenzenden Yarkon-Park entstehen.

Die Stadt erwartet mehr als 10.000 internationale Gäste zu dem Wettbewerb.

Tel Aviv mit seinen rund 430.000 Einwohnern erwartet nach eigenen Angaben mehr als 10.000 internationale Gäste zu dem Wettbewerb. Die ohnehin schon vergleichsweise hohen Preise für Hotelzimmer in der Stadt sind für diese Zeit teilweise massiv gestiegen. Die Stadtverwaltung bemüht sich daher, Alternativen zu bieten.

SCHIFFE Im November bestätigte eine Sprecherin, dass die Stadt an einer möglichen Kooperation mit zwei Kreuzfahrtschiffen arbeite, die vor der Küste ankern sollten. Durch diese schwimmenden Hotels könnten Hunderte zusätzlicher Betten geschaffen werden.

Zudem sei eine Kooperation mit zwei Kreuzfahrtschiffen geplant, die vor der Küste ankern.

Die Zeltstadt soll den Angaben zufolge unter anderem Duschen bieten, einen Partybereich, Stände mit Essen und Getränken und einen Fahrradverleih. Der Campingplatz soll insgesamt zwei Monate bestehen – auch noch im Juni während der Gay-Pride-Parade.

Die israelische Sängerin Netta hatte im Mai mit ihrem Song »Toy« den ESC in Portugal gewonnen. Dadurch findet der Wettbewerb 2019 regulär in Israel statt. dpa

Jerusalem

Israels Sicherheitsrat: Weltweite Reisewarnung für die jüdischen Feiertage

Die Behörde warnt vor gezielten Anschlägen durch extremistische Gruppen und Einzeltäter auf Juden und Israelis. Von Reisen in zahlreiche arabische und an den Iran grenzende Staaten wird dringend abgeraten

 06.09.2026

Jerusalem

Oberstes Gericht kippt Festnahmeverbot für ultraorthodoxe Wehrdienstverweigerer

Das im Sommer verabschiedete Moratorium verstößt nach Ansicht der Richter gegen den Gleichheitsgrundsatz. Der Staat dürfe bei der Strafverfolgung keine unzulässigen Ausnahmen machen

 06.09.2026

Kommentar

Warum es eine Brandmauer gegen die Linkspartei braucht

Wenn eine Brandmauer nur auf einer Seite steht, brennt es von der anderen rein. Über diese offene Seite müssen wir reden

von Nelly Eliasberg  06.09.2026

Israel-Hasserin El Hissy

Jüdische Gemeinde Frankfurt übt scharfe Kritik am Börsenverein des Deutschen Buchhandels

Die Hintergründe

 04.09.2026

Bildung

Fragt mich!

Der deutsch-israelische Psychologe Ahmad Mansour besucht regelmäßig Schulen. Hier erzählt er, wie aus Sprachlosigkeit ein offener Austausch über Antisemitismus, Israel und den Nahostkonflikt entstehen kann

von Ahmad Mansour  04.09.2026

"Two serious people sit on outdoor metal stairs in casual, tactical clothing, appearing tired or contemplative, with sunlight casting shadows behind them against a plain wall in a rugged environment."

Netflix

Wenn Fiktion auf Realität trifft

Die israelische Erfolgsserie »Fauda« meldet sich mit einer eindrucksvollen neuen Staffel zurück

von Sarah Cohen-Fantl  04.09.2026

Jerusalem

Netanjahu: Sturz des Regimes im Iran »zentrale Mission« Israels

»Ich bin zuversichtlich, dass wir in der Lage sind, diese Bedrohung ein für alle Mal zu beseitigen«, sagt der Ministerpräsident

 04.09.2026

Knesset-Wahlen

Ein Wegweiser durch den Dschungel der israelischen Politik

Am 27. Oktober wählt Israel. Sie wollen mitreden, aber können die Parteien nicht auseinanderhalten? Willkommen im Klub. Die Israelis können es auch nicht

von Guy Katz  04.09.2026

Rehovot

Israelische Forscher melden Erfolg bei Krebsforschung

Forscher des Weizmann Institute of Science entdeckten gemeinsam mit amerikanischen Wissenschaftlern einen bislang unterschätzten Mechanismus bei der Entstehung genetischer Mutationen

 04.09.2026