Messerattacke

Silvesternacht: Israelin in Düsseldorf erstochen

Foto: imago images/U. J. Alexander

In der Silvesternacht ist bei einem Streit in einer Düsseldorfer Wohnung eine 39-jährige Frau erstochen worden. Das bestätigte die Polizei Düsseldorf in einer Presseerklärung.

Das Opfer hatte sowohl die deutsche als auch die israelische Staatsbürgerschaft, bestätigte die israelische Botschaft auf Anfrage. Sie stehe derzeit im Kontakt mit den Angehörigen der Getöteten.

Tathergang Über den Tathergang schreibt die Polizei Düsseldorf: »Eine 39-jährige Frau war durch mehrere Messerstiche so schwer verletzt worden, dass sie trotz aller Bemühungen der Notärzte noch am Tatort ihren Verletzungen erlag.«

Bei dem mutmaßlichen Täter soll es sich um einen 33-jährigen Mann gehandelt haben, der noch am Tatort festgenommen wurde. Er sei inzwischen wegen des dringenden Tatverdachts des Totschlages einem Haftrichter vorgeführt worden.

Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft sowie eine von der Polizei Düsseldorf eingerichtete Mordkommission. Die Pressestelle der Polizei Düsseldorf sagte der Jüdischen Allgemeinen: »Wir haben keine Hinweise darauf, dass die Frau wegen ihrer Staatsangehörigkeit oder ihrer religiösen Zugehörigkeit zum Opfer geworden ist.«

Tel Aviv

Immer mehr Ärzte verlassen Israel – fast 1400 Mediziner gehen ins Ausland

Der sogenannte »brain drain« könnte langfristig erhebliche Folgen für das israelische Gesundheitssystem haben

 07.09.2026

Nahost

Iran soll Angriff mehrerer Terrorgruppen auf Israel planen

Nach israelischen Einschätzungen könnte das Mullah-Regime einen gleichzeitigen Einsatz an mehreren Fronten vorbereiten – mit Beteiligung der Hisbollah, der Hamas und der Huthi

 07.09.2026

Gesellschaft

Exodus der Ärzte

Studie: Seit 2023 haben rund 1370 Mediziner Israel verlassen, darunter zunehmend erfahrene Fachärzte

von Sabine Brandes  06.09.2026

"Two serious people sit on outdoor metal stairs in casual, tactical clothing, appearing tired or contemplative, with sunlight casting shadows behind them against a plain wall in a rugged environment."

Netflix

Wenn Fiktion auf Realität trifft

Die israelische Erfolgsserie »Fauda« meldet sich mit einer eindrucksvollen neuen Staffel zurück

von Sarah Cohen-Fantl  06.09.2026

Jerusalem

Israels Sicherheitsrat: Weltweite Reisewarnung für die jüdischen Feiertage

Die Behörde warnt vor gezielten Anschlägen durch extremistische Gruppen und Einzeltäter auf Juden und Israelis. Von Reisen in zahlreiche arabische und an den Iran grenzende Staaten wird dringend abgeraten

 06.09.2026

Jerusalem

Oberstes Gericht kippt Festnahmeverbot für ultraorthodoxe Wehrdienstverweigerer

Das im Sommer verabschiedete Moratorium verstößt nach Ansicht der Richter gegen den Gleichheitsgrundsatz. Der Staat dürfe bei der Strafverfolgung keine unzulässigen Ausnahmen machen

 06.09.2026

Kommentar

Warum es eine Brandmauer gegen die Linkspartei braucht

Wenn eine Brandmauer nur auf einer Seite steht, brennt es von der anderen rein. Über diese offene Seite müssen wir reden

von Nelly Eliasberg  06.09.2026

Israel-Hasserin El Hissy

Jüdische Gemeinde Frankfurt übt scharfe Kritik am Börsenverein des Deutschen Buchhandels

Die Hintergründe

 04.09.2026

Bildung

Fragt mich!

Der deutsch-israelische Psychologe Ahmad Mansour besucht regelmäßig Schulen. Hier erzählt er, wie aus Sprachlosigkeit ein offener Austausch über Antisemitismus, Israel und den Nahostkonflikt entstehen kann

von Ahmad Mansour  04.09.2026