Nahost

Flydubai-Drama: Auch VAE-Vertreter spricht von Terror

Grafik-Karte Nr. 111399, Querformat 90 x 60 mm, »Flugroute von FlyDubai FZ1073« Grafik/Redaktion: A. Brühl Foto: (c) dpa-infografik GmbH

Nach Israel hat jetzt erstmals auch ein hochrangiger Regierungsvertreter aus den Vereinigten Arabischen Emiraten im Zusammenhang mit der Gewalttat auf dem Flydubai-Flug von Terrorismus gesprochen. Der indische Flugkapitän Smit Machchhar verdiene »höchste Anerkennung, weil er im Angesicht eines Terrorakts und einer drohenden Katastrophe Mut und Verantwortung verkörperte«, schrieb der Berater des emiratischen Präsidenten, Anwar Gargasch auf X. 

Machchhar sei ein echter Held, so Gargasch weiter. Er mahnte zudem zu Wachsamkeit vor Extremismus und Terrorismus und warnte gleichzeitig vor Verschwörungstheorien. Zu dem möglichen Motiv des Angreifers äußerte sich Gargasch nicht. Die israelische Regierung geht von einem islamistischen Anschlagsversuch aus.

Der Flug der emiratischen Gesellschaft war am Mittwoch von Dubai nach Tel Aviv unterwegs, als es zu einem blutigen Angriff des Copiloten auf seinen Kollegen kam. Machachhar schaffte es trotz schwerer Verletzungen, die Cockpit-Tür zu öffnen. Mehrere Passagiere drangen ins Cockpit ein und konnten den Angreifer überwältigen. 

Das Flugzeug, das zuvor dramatisch an Höhe verloren hatte, wurde von einer zufällig mitreisenden zweiten Besatzung sicher im saudi-arabischen Tabuk notgelandet. Der festgenommene Copilot wurde in die Emirate gebracht. dpa

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